Leistungseinbruch beim Schalten mit Schaltassi

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    • Leistungseinbruch beim Schalten mit Schaltassi

      Hallo zusammen,

      BMW weiß derzeit keinen Rat, daher frage ich Euch mal ob Ihr folgendes Phänomen kennt:

      Meine R1200 GS ist aus 03/2018 und hat den Schaltassi an Bord.
      Ich bemerke in letzter Zeit, dass ich beim Beschleunigen mit dem Schaltassi eine Art Leistungseinbruch habe.

      Wenn ich das Gas offen lasse, und mit 2.000 - 3.000 U/min hochschalte, kann ich die Gänge ohne Probleme mit dem Schaltassi durchschalten.
      Gehe ich aber etwas härter ans Gas, dann bricht mir bei Umdrehungen ab ca. 4.000 U/min hin und wieder förmlich die Leistung weg. Es fühlt sich an als würde das Gas zugemacht werden.

      Ich kann es nicht bewusst provozieren, aber es nervt.
      Schalte ich mit Kupplung, habe ich dieses Problem nicht, aber das Getriebe schaltet dann vergleichsweise hart.

      Kennt Jemand sowas und kann mir etwas dazu sagen?

      Freue mich wie immer über Tipps.
      Viele Grüße

      Jörg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dexter ()

    • Hin und wieder hatte ich das auch mal gespürt, aber nicht regelmäßig. Es fühlte sich immer so an, als dass der Zündaussetzer zum Hochschalten zu lange dauert und quasi eine "Gedenksekunde" lang der Funke noch fehlt, um Schub zu produzieren.

      Ich hatte dann aber immer das Gefühl, zu früh geschaltet zu haben. Wenn ich bis zum Begrenzer durchgezogen habe war das Phänomen weg.

      Achte mal auf die Drehzahl beim Schalten und drehe einfach mal höher aus.
      die Peristaltik dient, wie jede andere Wissenschaft auch, in erster Linie dem Fortschritt.
    • "Es fühlte sich immer so an, als dass der Zündaussetzer zum Hochschalten zu lange dauert und quasi eine "Gedenksekunde" lang der Funke noch fehlt, um Schub zu produzieren."
      Das klingt nach einer Erklärung.

      Hast Du das Problem selbst in den Griff bekommen, oder hat es sich durch angepasstere Fahrweise gebessert?

      Ich werde mal beobachten ob sich das in höheren Drehzahlen auch zeigt.

      Für gewöhnlich beschleunige ich nicht bis kurz vor dem Begrenzer.
      Viele Grüße

      Jörg
    • Hatte ich auch schonmal, doofes Gefühl, ich dachte erst der Gang wäre nicht drin, Gas kurz zu und dann wieder weiter.
      Vielleicht hab ich einfach das Füßchen nicht hoch genug gezogen und der Gangwechsel war nicht zu ende vollzogen und das Steuergerät hat deshalb länger die Zündung ausgesetzt...………….??????????
      Hab's aber auch vergessen bei der 20.000er vor vier Wochen mal anzusprechen.
      Gruß Sascha





      DAS KANNSTE SCHON SO MACHEN - ABER DANN IST ES HALT KACKE :thumbsup:
    • Dexter schrieb:

      Hast Du das Problem selbst in den Griff bekommen, oder hat es sich durch angepasstere Fahrweise gebessert?
      Es war bei mir nur gelegentlich, und daher vermute ich den Ansatz bei den niedrigeren Drehzahlen beim Schalten. Das war bei meiner 1200er. Bei der jetzigen 1250er habe ich das noch nicht bewusst verspürt.

      Versuch mal, 1000 U/min höher zu drehen. Es muss nicht zwingend der Begrenzer abregeln ;-)
      die Peristaltik dient, wie jede andere Wissenschaft auch, in erster Linie dem Fortschritt.
    • Danke Euch!
      Dann weiß ich, dass ich mir das nicht einbilde, oder gar zu „blöd“ bin mit dem Assi zu schalten.

      Angeblich gab es bei der 10.000er Durchsicht ein Update für den Assi.

      Ich werde mal versuchen die Gänge länger auszufahren.
      Vielleicht hilft es ja.

      Aber so wirklich normal scheint das ja nicht zu sein...
      Viele Grüße

      Jörg
    • Ralf_GSX1400 schrieb:

      passiert häufig wenn man nicht energisch genug den Schalthebel hoch zieht.
      Ich habe es auch ab und zu, dass beim Schalten die Zündung recht lange unterbrochen wird und die GS (2015er) regelrecht in die Federn sackt.

      Der auslösende Fehler war dann aber immer ich, weil ich zu lasch geschaltet habe.
      Wie Ralf schon erwähnte, braucht der Schaltassi eine energische Bedienung.

      Gruß
      Bernd
      Wer die Weisheit mit dem Löffel isst, kann hinterher klug scheixxen.
    • Dann scheint da ja doch was dran zu sein.
      Gerade wenn man mal mit "dem Messer zwischen den Zähnen" angast kann ich nicht ausschließen, dass ich nicht energisch genug den Hebel nach oben ziehe.

      Ich werde mal auf die empfohlenen Dinge achten.

      Vielen Dank für Eure Tipps. :)
      Viele Grüße

      Jörg
    • Hallo zusammen

      Passiert mir bei meiner 1250er auch manchmal.
      Bisher konnte ich zwei Ursachen dafür verantwortlich machen:
      1. Wie Ralf und Bernd schon erwähnt haben: zu zaghaftes Durchziehen des Schalthebels
      2. Meist passiert es mir beim mehrfachen Betätigen des Schalthebels. Genau gesagt, beim zweiten Schaltvorgang in Folge, wenn ich dann den Fuss am Schalthebel "angelehnt" lasse und den Schalthebeln nicht komplett entlaste.
      Herzliche Grüsse aus der Schweiz
      Urs

      4 wheels are to move the body - 2 wheels are to move the soul
    • Der Kupplungshebel ist extrem „sensibel“ schon auf das leichte Anlegen der Finger kann er reagieren. Dann „weiss“ die SW nicht, ob sie auf den SA oder auf den Kupplungshebel reagieren soll - beides geht nämlich nicht gleichzeitig.
      Also Finger weg vom Kupplungshebel, nicht zu zaghaft den Schalthebel betätigen, nicht bei zu niedrigen Drehzahlen schalten und den Gasgriff „offen“ lassen, dann klappt‘s auch.
      Wenn das alles beachtet (geht mit der Zeit in Fleisch und Blut über) und der Schaltvorgang nicht sauber funktioniert, dann ab zum ;BMW; , dann muss der SA neu angelernt werden - war bei meiner XR bisher 2x der Fall....
      Gruss Roger

      Grip ist wie Luft...beides vermißt man erst wenn's fehlt...

      S1000XR-HP
      R1200GS-Rallye
      R1200GS-TB
    • Die Problematik hab ich bei der (letzten schönen ;°) ) Rallye auch ab und an.
      Fällt bei meiner allerdings bei niedrigen Drehzahlen auf. Manchmal denkste der Gang ist drin und Ätsch, da machste fast einen Abflug über den Lenker. ;sauer;
      Wie schon erwähnt, einfach etwas höher drehen und dann klappt das.
      Ansonsten geht's bei meiner Rallye sehr gut, auch direkt hintereinander.

      Wenn man das nicht kennt, dauerts eben ein bisschen, bis man den Ablauf drin hat.
      Meine '14er LC hatte den ja auch schon, dort wurde er aber auch 2 mal gewechselt.
      Da wars noch schlimmer.
      Wer Rechtschreibfehler findet °y° , darf sie behalten.... |o|
    • Der Schaltautomat an der GS ist sehr sensibel das saubere Schalten mit dem Schaltautomat hängt von vielen Faktoren ab.
      Bei mir war es so das der Schalthebel passend zu meinen Motorrad Stiefeln eingestellt werden musste.
      Durch die nicht passende Einstellung des Hebels ließ sie sich fast garnicht mit Automat schalten.
      Auch sind die Schaltwege beim Hochschalten bei der GS nicht gerade kurz deswegen kommt es auch auf die richtige Einstellung des Schalthebels an.
      Seit ich darauf achte schaltet sich meine 1250er fast so gut wie eine XR.
    • Komme gerade von einer kleinen 130 km Runde zurück. Auf dieser Runde trat das Problem 2x richtig auf, also so dass mir das Mopped richtig vorne einsackte. Und 1x konnte sich das wohl noch fangen, da war der Leistungsverlust nicht so stark zu spüren.

      Ich habe extra drauf geachtet die Gänge richtig durchzuschalten.
      Es ist 1x bei etwa 6.000 U/min passiert, und beim zweiten Mal waren es um die 7.000 U/min.

      Ich bin nicht mit den „Messer zwischen den Zähnen unterwegs gewesen, wie auch am Niederrhein, und habe auch darauf geachtet, dass wirklich kräftig der Schalthebel hochgezogen wurde. Hatte mir ja schon extra einen verstellbaren Schalthebel montiert, der die Wege verkürzt.

      Scheinbar habe ich doch ein kleines Problem, und werde beim Händler wieder vorstellig werden müssen...
      Viele Grüße

      Jörg