Arbeitszeiterfassung - die nächste Gängelung steht uns ins Haus...

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Arbeitszeiterfassung - die nächste Gängelung steht uns ins Haus...

      Tja so ist das im modernen Europa! Die nächste staatliche Gängelung steht ins Haus... °H° Arbeitszeiterfassung!
      Da werden sich meine Jungs ja freuen. Bisher konnten die ihre Mittags- oder Frühstückszeit frei wählen oder sogar entsprechend kürzen, um eher nach Hause zu gehen. Alles auf Vertrauensbasis.
      Nun werden sich schlaue Menschen hinsetzen und das Ganze möglichst schlecht für alle Beteiligten in deutsches Recht umsetzen... prost Mahlzeit... :|
      LG aus dem Land der Eierberge °v° wünscht Rewert

      der die letzte wahre GS fährt! Danach wurd' nur noch mit Wasser gebaut...
    • Was bin ich froh, dass ich/wir damit nichts mehr zu tun haben |o|

      Aber vielleicht führe ich das für Biggi und Mika trotzdem ein ;pfeif; ;lach;
      Un saludo, Hans-Jürgen


      Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern, wie man alt wird !!


      "Alt ist nur der, dessen Geist keine Leidenschaft mehr kennt." (Konfuzius)







    • Ist ein scharfes Thema, ohne jeden Zweifel. Jedoch gibt es auch genug Branchen wo es ausgenutzt wird das die Leute mehr arbeiten und es einfach nicht entsprechend entlohnt bekommen. Echt schwierig das Ganze :/ :/

      Edit ... bin echt gespannt wie das Ganze ausgeht.
      - Simson S51B ( 4-Gang Fussschaltung), leider begraben
      - Ducati 900 Superlight 2 #658
      - R1200GS TÜ (Baujahr 2010)
      - R1200GS LC (2018) °J°
    • Jack68 schrieb:

      Aber wartet erst mal ab, wenn Mutti im EU Beirat sitzt, da kommt noch viel mehr..... :thumbdown:
      Im Beitrat...?
      Damit gibt sich eine solche Polit-Koryphäe doch nicht zufrieden... nee, nee... da muss schon mehr bei rausspringen.... Juncker hat doch bestimmt bald die Schnauze voll .... der hält doch nur noch so lange durch, bis wir unsere heissgeliebte und eigentlich unersetzliche Mutti entbehren können.... ;pfeif;
      Gruss Roger

      Grip ist wie Luft...beides vermißt man erst wenn's fehlt...

      S1000XR-HP
      R1200GS-Rallye
      R1200GS-TB
    • Naja, als das vor über 15 Jahren bei uns eingeführt wurde gab es auch zetter und mordio. Mittlerweile würden alle schreien wenn das wieder abgeschafft werden würde.

      Die einzigen die vermutlich realistisch gegängelt werden sind die Oberausbeuter an Chefs die pauschal jeden Tag Überstunden ohne Gegenleistung fordern.

      Von daher, auch wenn es für viele ein Bürokratiemonster werden wird, immer her damit, vielleicht werden die ein oder anderen Arbeitnehmer davon profitieren.

      Lg
      Frank
    • Funktioniert doch bei den Parlamentariern auch super, Freitags morgens anstechen fürs Tagesgeld und dann ab Heim.



      Und um dem Vorredner einen Denkanstoß von einem Oberausbeuter mit auf den Weg zugeben, dann wird entsprechend abgestempelt und weitergearbeitet, fertig.
      Die Kosten fürs System wird dann halt wieder durch keine Lohnerhöhungen im nächsten Jahr eingespielt.
      °XX°
      Wie sagte Jean-Claude Juncker ohne rot zu werden: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
    • Deshalb sagte ich auch:“dem ein oder anderen Arbeitnehmer“

      Die richtigen Abzockerchefs werden das schon gekonnt umgehen. Da kann die EU noch so viele schöne Ansagen raushauen. :S

      Das System des Turbokapitalismus kann man so nicht unterbinden, da braucht es härtere Methoden. Ich würde Antimaterie in der richtigen Größenordnung empfehlen. ;peace;
    • Ich weiß nun nicht wie die Abzockerchefs aussehen, sollte man jedoch persönlich den Eindruck haben, man arbeitet für einen, sollte man sich einen neuen suchen.

      Darum geht es aber nicht, nach der Datenschutzgrundverordnung und dem Vorhaben zur Entsenderichtlinie zeigt die EU mit dieser Entscheidung abermals, wie weiter Bürokratie auf- und nicht abgebaut wird und moderne Arbeitsformen und -abläufe erschwert und nicht erleichtert werden.

      Work live Balance und die Vereinbarkeit Familie und Beruf werden damit wieder hinten angestellt.

      Mal am Beispiel eines Vaters: Er holt nachmittags seine Kinder aus der Kita, um am späten Abend noch einmal Emails zu beantworten und am nächsten Morgen wieder pünktlich im Büro zu sein. Wenn man so bisher auf Vertrauensbasis gearbeitet hat, verstößt es nun gegen die Vorgabe einer Ruhezeit von elf Stunden. Wird nun die Arbeitszeit systematisch erfasst, wird dies viele Arbeitnehmer und vor allem die Arbeitgeber ins Unrecht setzen". Also wird das nicht mehr gehen.
      Auch müssen nun alle Pausenzeiten von Amtes wegen erfasst werden, auf nicht festen Arbeitsstellen dann per App. Durch den Arbeitnehmer. Wenn sich der Arbeitnehmer jedoch nicht daran hält, dann darf der Arbeitgeber auch nicht dafür haften. Also wird es zu Streitfällen kommen.
      Wie sagte Jean-Claude Juncker ohne rot zu werden: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
    • Servus

      wie immer hat die Medaille zwei Seiten. Fragt mal die Mitarbeiter bei denen ungeniert ins Freizeitkonto gegriffen wird, Ruhe- und Pausenzeiten nur auf dem Papier stehen bzw. es schon üblich ist das Überstunden nicht vergütet werden. So z.B.: Krankenhaus, Bau, Dienstleistungen....
      Die Liste ist beliebig erweiterbar. Aus AG Sicht ist die Handhabe "in Ordnung" und Gängelei - aus AN Sicht werden wohl viele ein Stoßgebet abschicken. Letztendlich ist es nur fair. Die schwarzen Schafe werden sich deswegen nicht in Luft auflösen - aber es wird schwerer.
      Die am lautesten protestieren werden wohl ihren Grund haben ;pfeif;
      Schau mer mal ;)

      P.S.: Firmenmails und -telefon müssen auch Feierabend haben...und Urlaub sowieso. Da geht es nämlich mit los.
      viele Grüße,

      Mirko
    • Fralind schrieb:

      Wenn man so bisher auf Vertrauensbasis gearbeitet hat, verstößt es nun gegen die Vorgabe einer Ruhezeit von elf Stunden.

      Dagegen verstößt man heute schon. Das ist schon sehr sehr lange eine zwingende Vorgabe im deutschen Arbeitszeitrecht!
      Die meisten Dinge auf der Welt gehen nicht durch Gebrauch sondern durch Putzen kaputt. (Erich Kästner)
    • Ich weiß, in meinem Beispiel war es jedoch für beide Seiten ok so zu agieren, der Vorteil lag beim AN.

      Jetzt kann der AG das aber so nicht mehr akzeptieren, da zwingend jede Arbeitszeit erfasst werden muss. Also wird der AG ein Programm verwenden müssen, bei dem sich der AN bei jeder dienstlichen Aktivität am PC im AG System anmelden muss.

      Das war damit lediglich gemeint.


      An den Likes zum Thema sieht man aber, dass viele AN das scheinbar ganz gut finden das nun bis zur letzten Sekunde die Arbeitszeiten, nicht die Anwesenheit,( Pausen sind keine) erfasst und überprüft werden können.
      Wie sagte Jean-Claude Juncker ohne rot zu werden: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
    • Fralind schrieb:

      Darum geht es aber nicht, nach der Datenschutzgrundverordnung und dem Vorhaben zur Entsenderichtlinie zeigt die EU mit dieser Entscheidung abermals, wie weiter Bürokratie auf- und nicht abgebaut wird und moderne Arbeitsformen und -abläufe erschwert und nicht erleichtert werden.
      Genau - hier entsteht das nächste Bürokraktiemonster.
      Im Bauhandwerk werden seit Jahren Arbeitnehmer gesucht. Kein Arbeitnehmer kann sich erlauben Arbeitnehmer schlecht zu entlohnen. Jeder willige Arbeitnehmer kann in unserer Region zwischen fünf Arbeitgebern wählen, wenn er wechseln möchte.

      Im gewerblichen Bereich (auf Baustellen) erfassen wir die Arbeitszeit schon seit Jahren digital. Jede erfasste Stunde wird abgerechnet.
      Im Büro und Verwaltung kann ich fähige Angestellte nur halten, wenn ich weit übertariflich bezahle. Engagierte Mitarbeiter können darüber hinaus noch von einem Prämiensystem profitieren, das Mehrarbeit belohnt. Überstunden werden dann weder notiert noch entlohnt. Durch dieses Prämiensystem kann ein Mitarbeiter zusätzlich 5000 bis 10000 Euro p.a. mehr verdienen. Umgerechnet auf eine Überstundenbezahlung könnte er diese Beträge niemals erreichen.

      Da der Europäische Gerichtshof weder Zeitrahmen für die Umsetzung noch Details vorgegeben hat, bleibt erst einmal abzuwarten, was unsere Politiker daraus basteln werden.
      Sicher sind mehr Bürokratie und weniger Freiheit. Ein trauriger Trend, der uns als Klein- (50 MA) und Ausbildungsbetrieb bremst.
      ;wink; Viele Grüße
      Georg

      -----__o
      ---_\ <,
      --(_)/(_)
    • Ja, es gibt hier die Sicht der Arbeitnehmer und die Sicht der Arbeitgeber. Wer schreit lauter, wer hat mehr Beschwerdemacht und wer hat von der bisherigen Regelung mehr profitiert?

      Der Arbeitgeber weil er die lästige Aufgabe der Arbeitszeiterfassung nicht hatte? Das ist wohl Quatsch, musste er bisher doch auch schon die Überstunden erfassen, über irgendwelche Systeme dafür wird er schon verfügt haben. Das jetzt vorgeschriebene Erfassen der "normalen" Arbeitszeit kann also kein zusätzlicher Aufwand sein, der ein solches Genöhle rechtgertigt.

      Hat der Arbeitnehmer davon profitiert weil ihm Pausen- oder Raucherzeiten als Arbeitszeit vergütet wurden wie Frank das durch die Blume in den Raum stellt?

      Nun, ich bin mir sicher, dass es auch solche Konstellationen gab und gibt.

      Ich bin mir aber auch sicher, dass sich das sehr schnell einspielen wird, ähnlich wie bei der IT-Branche mit den Upload-Filtern. Gerade noch das Echo von dem Aufschrei auf den Angriff auf die Pressefreiheit gehört, schon hat sich das erledigt, weil es sich geregelt hat. Ganz schnell und ganz leise. So mancher Arbeitgeber wird höhere Personalausgaben haben, aber nicht lange und so mancher wird auf einmal mehr Arbeitszeit (wegen "ausgebuchter" Pausen) haben, aber ich Wette einen Brühwürfel gegen ein Fläschchen Maggi, das sich das ganz schnell einreguliert auf die Situation jetzt, allerdings mit anderen Etiketten.
      ich übe noch
      www.motorrad-blog.eu
    • Hansemann schrieb:

      weil es sich geregelt hat
      Hans alles lässt sich regeln und wird geregelt! Dafür sorgen die Arbeitgeber! Es bleibt uns ja nichts anderes übrig! Ein kleines Beispiel ganz frisch aus der Praxis. Der Sohn eines bei uns stadtbekannten Elektrofachbetriebs hat seinem Vater erklärt, dass er den Betrieb so nicht übernehmen wird. Zu viel Arbeit, zu viel Bürokratie, zu viel Streß! Er hätte schon eine neue Stelle und die Jungs könnten sicher auch woanders Arbeit finden! Er selbst hat bei einem sehr großen Konzern in leitender Stellung anfangen. Einfach halt! Oder wie ein Kunde zu mir vor einer Weile sagte, toll Herr Hinrichs, dass sie mit Holz arbeiten, ich beneide sie... ;rotwerd; (tja hab' ich da gedacht, stimmt wirklich aber das letzte Stück Holz was ich in der Hand hatte war aus Buche, nämlich der Eisstiel vom Magnum Eis...).

      UND genau da liegt das Problem. Genau wie die Insekten sterben die vielen kleinen Handwerksfirmen aus! Es sind nicht die großen Firmen wie VW, STRABAG, Mercedes, Bayer usw. Die meisten Menschen arbeiten in Deutschland bei Kleinunternehmen und beim Mittelstand. Das sind auch schon oft größere Firmen aber da kennst du den Chef noch persönlich und auch der Rest stimmt.

      Wir sind dabei uns immer mehr zu industrialisieren mit allen Vor- und Nachteilen die das mit sich bringt. Als Beamter hat man es natürlich leicht und geht, wenn es gar nicht geht mit dem Überstundenausgleich eben eher in Pension aber was ist mit zB. meinen Kunden? Ein Großteil unserer Stundensätze beinhaltet Verwaltung und wenn es so weiter geht, kann sich ein normaler Mensch bald keinen Handwerker mehr leisten!
      LG aus dem Land der Eierberge °v° wünscht Rewert

      der die letzte wahre GS fährt! Danach wurd' nur noch mit Wasser gebaut...
    • Jack68 schrieb:

      Und wenn jeder so denkt wie der Elektriker Sohn, auch bald keine mehr da.
      Er geht halt den weg des geringeren Risikos und des evtl. sicheren Geldes !!

      ¿ Würdest du das nicht genauso machen ?
      Un saludo, Hans-Jürgen


      Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern, wie man alt wird !!


      "Alt ist nur der, dessen Geist keine Leidenschaft mehr kennt." (Konfuzius)







    • Jack68 schrieb:

      Und wenn jeder so denkt wie der Elektriker Sohn, auch bald keine mehr da.
      Außer Großbetriebe und die sagen dann dir, was du brauchst und haben willst.
      Sind wir als Gesellschaft nicht selbst dran schuld?

      Seit Jahrzehnten wird gepredigt, nur mit Abi hast du eine Change im Leben zu was zu kommen.

      Handwerkliche Fähigkeiten nützen nur wenn du bildender Künstler werden willst, oder mit Schwarzarbeit nebenher deinen Gehaltslevel auf das Niveau eines Studierten heben willst.

      Viele Handwerker werden mit fetten Stundenlöhnen in Großunternehmen gelockt...Da ist es doch normal, wenn der Meister keine Lust mehr hat für die auszubilden.
      Der Kunde möchte möglichst wenig bezahlen für Handwerkerleistungen aber da beißt sich doch auch die Katze in den Schwanz.

      Am besten ist der dran, der sich weitgehend selbst helfen kann. Die sterben aber auch langsam aus bzw. gehen in Rente.... ;pfeif;
    • Reimo schrieb:

      Am besten ist der dran, der sich weitgehend selbst helfen kann. Die sterben aber auch langsam aus bzw. gehen in Rente....
      ....und verstecken sich in Spanien ;pfeif; ;lach;
      Un saludo, Hans-Jürgen


      Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern, wie man alt wird !!


      "Alt ist nur der, dessen Geist keine Leidenschaft mehr kennt." (Konfuzius)







    • Hansemann schrieb:

      Ja, es gibt hier die Sicht der Arbeitnehmer und die Sicht der Arbeitgeber.

      remi22 schrieb:

      Hans alles lässt sich regeln und wird geregelt! Dafür sorgen die Arbeitgeber!

      Sag ich doch ;lach;

      Rewert, was hast Du denn bisher gemacht, wenn Deine Arbeitnehmer länger machen mussten, um rum zu kommen? Stunden geschrieben. Entweder auszahlen oder wie in vielen Gewerben mit saisonbedingtem unterschiedlichen Arbeitsanfall abfeiern. Dort wo Du die Stunden notiert hast, schreibst Du jetzt eben auch noch die normale Arbeitszeit dazu, da braucht man gar nichts staatstragendes oder systemkritisches für sich einzufordern.

      Aus meiner Sicht mal wieder ein Sturm im Wasserglas. Das vieles vom Arbeitgeber festgelegt wird, ist ja sicher deren gutes Recht, sie tragen ja auch das unternehmerische Risiko. Geregelt wurde es aber durch die Vertreter des Volkes/der Völker, weil es die Arbeitgeber eben NICHT hingekriegt haben. ;°)
      ich übe noch
      www.motorrad-blog.eu
    • highgate schrieb:



      ¿ Würdest du das nicht genauso machen ?
      Ehrlich gesagt, Nein.
      Ich war schon immer ein Kind des Handwerks. Ich wollte auch wieder auf den Bau in eine Handwerker Firma, doch nach meinem Arbeitsunfall wollte mich keiner mehr ?( Bedingt auch wegen des Behindertenausweises.

      Zu meiner Zeit hieß es noch: Sei schlau, geh auf den Bau.
      Denn so hast du ja noch mehr gelernt, als nur dein Berufsbild und konntest auch viel selber machen.
      Was nutzen all diejenigen, die was höheres Studiert haben ???
      Die werden die Arbeit nicht erledigen, die wollen nur deligieren und die große Kohle verdienen. Sie brauchen irgendwann ebenfalls einen Handwerker, weil sie ja selbst nichts mehr können. (Handwerklich)

      Bei dem Elektriker könnt ich mir vorstellen, dass einer der jungen Generation mit dem daddel Blick auf dem Handy ist und sich um nichts kümmern möchte.

      Ich wär froh ich könnt noch auf dem Bau tätig sein.
      Wer Rechtschreibfehler findet °y° , darf sie behalten.... |o|
    • highgate schrieb:

      ....und verstecken sich in Spanien

      Und holen sich dabei einen Sonnenbrand.... ;pfeif;

      Na ja - lieber mit dem Bike zum Strand als zu Fuss zur Arbeit.
      P.S. Wenn anfangs Kurve auf Kredit gefahren wird - sind spätestens am Kurven-Ende die Zinsen fällig.

      .
    • remi22 schrieb:

      Die meisten Menschen arbeiten in Deutschland bei Kleinunternehmen und beim Mittelstand.
      ...so ist es rewert...die eu und unsere politiker sollen so weiter machen. im moment wird der mittelstand und die kleinen ausgelutscht bis zum letzten cent. die großen haben sich schon lange verabschiedet, weil sich sich ganze abteilungen an steuerberatern und rechtsanwälten leisten können...die finden schon ein schlupfloch um steuer zu sparen und ihre kohle in sicherheit zu bringen.

      ...wir sind zu zweit im büro, meine frau macht die buchhaltung und löhne und ich muss mich um den rest kümmern...manchmal weiß ich gar nicht mehr wo mir der kopf steht und dann kommt wieder ein neues gesetz und noch eine neue verordnung oder mal eine änderung von der berufsgenossenschaft und alles soll und muss umgesetzt werden. für mich als unternehmer ist das alles nicht mehr zu bewältigen und man steht immer mit einem bein im knast...hat schon mal einer an die kleinen unternehmer gedacht, ob die das alles noch schaffen? die können nämlich nicht alles in die verschiedenen abteilungen weiter delegieren, weil sie die ganz einfach nicht haben....kleine unternehmer sind übrigens auch nur menschen.
      ...der kopf sollte beim mopedfahren frei sein aber nicht leer...

      Locker Linie Blickführung

      grüßle
      jochen
    • Reimo schrieb:

      Am besten ist der dran, der sich weitgehend selbst helfen kann. Die sterben aber auch langsam aus bzw. gehen in Rente....
      es sei dir gegönnt! ;°) :thumbup:

      Hansemann schrieb:

      Rewert, was hast Du denn bisher gemacht, wenn Deine Arbeitnehmer länger machen mussten, um rum zu kommen? Stunden geschrieben. Entweder auszahlen oder wie in vielen Gewerben mit saisonbedingtem unterschiedlichen Arbeitsanfall abfeiern. Dort wo Du die Stunden notiert hast, schreibst Du jetzt eben auch noch die normale Arbeitszeit dazu, da braucht man gar nichts staatstragendes oder systemkritisches für sich einzufordern.
      selbst unsere Putzfrau hat (bis zu ihrer Kündigung, im Moment will keiner putzen gehen...) bedingt durch das Mindestlohngesetzt, jede Arbeitsstunde akribisch aufgeschrieben! Meine Jungs führen Stundenbuch und Auftragszettel aber ich fürchte hier das nächste Bürokratiemonster! Es ist noch nicht so lange her, dass meine Mitarbeiter keine Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeit mehr haben. Hatten wir mit dem Mindestlohngesetzt schon mal und genau so wird es auch wieder kommen! Glaube mir, ich kenne die Bürokraten... einfache Lösungen schweben denen nicht vor. Die müssen ja schließlich ihr Gehalt rechfertigen... :S
      LG aus dem Land der Eierberge °v° wünscht Rewert

      der die letzte wahre GS fährt! Danach wurd' nur noch mit Wasser gebaut...