Gesundheitsvorsorge

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    • schotterali schrieb:

      Tut mir leid Gerald, aber das ist klassische AFD und PEGIDA-Propaganda. :thumbdown:

      ...—
      das hat mich nun am meisten umgehauen.

      Ohne das irgendetwas an dem Beitrag ein Geschmäckle hatte, wurde die richtig große Keule mit AFD = Also du rechte, braune Nazisau rausgeholt, und nur weil es einem ein Bedürfnis ist, sich darüber zu ärgern, dass Leistungen die für Ihn augenscheinlich wichtig sind und genutzt werden, ohne das es publikativ groß hervorgehoben wurde ( mal einfach = schön still und leise ohne das es Aufhebens mal unter den Tisch gekehrt) gekürzt wurden und dabei zu Recht auf die enormen Verwaltungskosten der KK hingewiesen hat.

      So wird man schön Mundtot gehalten.
      Ich weiß nicht ob wir von ganz gerissenen Hunden regiert werden die uns nur verarschen wollen, oder von Vollidioten die es wirklich ernst meinen.
    • Was für mich viel eher einen Aufreger wert ist: in unserem Gesundheitswesen trägt die sogenannte Solidargemeinschaft alle Kosten, und das Thema Prävention im eigentlichen Sinne hat kein Budget. Vorsorgeuntersuchungen dienen dazu das Kind zu finden das schon im Brunnen liegt. Prävention dient dazu zu verhindern daß es hineinfällt. Und mit diesem Thema sollte man ehrlich umgehen: geformt durch uns Ärzte und Pharmaindustrie haben wir ein Gesundheitsystem geschaffen, daß nicht Eigenverantwortlichkeit fördert, sondern die Opferrolle. Wenn die Basis meiner Ernährung jeden Tag Schniposa ist, ich mich dazu mit wertlosem Industriefrass vollstopfe, dazu einen halben Kasten Bier trinke, Bewegung konsequent meide und mich über die unnötigsten Dinge aufrege zahle ich den gleichen Beitrag wie jemand, der sich konsequent gesundheitsorientiert verhält. Kann dann aber zur Vorsorge gehen um mir sagen zu lassen wie tief der Brunnen ist. Falls jetzt der Aufschrei kommt daß Vorsorge Krankheitskosten vermeidet: nach neueren Erkenntnissen ist sogar anzunehmen, dass die PSA Bestimmung eher zu unnötigen Behandlungen und Operationen führt, die Mammographie das Auftreten von Karzinomen fördert. Und dazu kommt, dass die gesündesten Volksgruppen der Welt keinerlei Vorsorge kennen + aber einen evolutionsgrechten Lebensstil. Ich selbst gehe lediglich zum Zahnarzt einmal in zwei Jahren, sonst zu keinerlei Vorsorge obwohl ich Arzt und privat versichert bin. Sicher nicht weil ich naiv bin. Es wird dringend Zeit daß sich mal das Bewusstsein der Bevölkerung ändert und wir Ärzte die präventiven Inhalte vermitteln - was wir derzeit kaum tun, weil das tatsächlich keine Entlohnung findet, keine einzige Ziffer in der Gebührenordnung hat, nicht lukrativ ist. Wären mehr Menschen dazu bereit ihre Gewohnheiten zu überprüfen und gesundheitsorientiert zu leben würde das Gesundheitswesen im Geld ersaufen. Aber dazu müsste man leider die Komfortzone verlassen. Fast alle häufigen chronischen Erkrankungen sind mehr oder weniger selbst gemacht, daher heißen sie Zivilisationserkrankungen. Übrigens zählt im Zeitalter der Epigenetik auch das Argument genetisches Schicksal in diesem Zusammenhang nicht mehr. An gesunden und an toten Menschen gibt es kein Geld zu verdienen, daher haben wir eine gut funktionierende Krankheitsindustrie. Mit einer Win-Win-Situation: Ärzte und Pharma verdienen viel Geld und der Patient kann sich gemütlich in seiner Komfortzone einmummeln.
    • Fralind schrieb:

      schotterali schrieb:

      Tut mir leid Gerald, aber das ist klassische AFD und PEGIDA-Propaganda. :thumbdown:

      ...—
      das hat mich nun am meisten umgehauen.
      Ohne das irgendetwas an dem Beitrag ein Geschmäckle hatte, wurde die richtig große Keule mit AFD = Also du rechte, braune Nazisau rausgeholt, und nur weil es einem ein Bedürfnis ist, sich darüber zu ärgern, dass Leistungen die für Ihn augenscheinlich wichtig sind und genutzt werden, ohne das es publikativ groß hervorgehoben wurde ( mal einfach = schön still und leise ohne das es Aufhebens mal unter den Tisch gekehrt) gekürzt wurden und dabei zu Recht auf die enormen Verwaltungskosten der KK hingewiesen hat.

      So wird man schön Mundtot gehalten.
      Mich nervt in letzter Zeit zunehmend das Gejammere in Deutschland. Das wird dann meist auch noch mit teilweise fragwürdigen oder aus dem Zusammenhang gerissenen (Schein)Argumenten belegt.

      Das wollte ich mit der Einleitung zum Ausdruck bringen. Das sollte kein politisches Starement beinhalten.

      Insofern sauschlecht und missverständlich formuliert. Sorry.
      Die meisten Dinge auf der Welt gehen nicht durch Gebrauch sondern durch Putzen kaputt. (Erich Kästner)
    • Q50 schrieb:

      Das fängt bei über 500 000 an wenn er das richtige Parteibuch hat.
      Kannst du im Übrigen in den Geschäftsberichen der Krankenkassen nachlesen. Wenn du einen über 500.000 Euro findest, spendier ich dir beim nächsten Treffen ne Flasche Schampus.
      Die meisten Dinge auf der Welt gehen nicht durch Gebrauch sondern durch Putzen kaputt. (Erich Kästner)
    • schotterali schrieb:

      Fralind schrieb:

      schotterali schrieb:

      Tut mir leid Gerald, aber das ist klassische AFD und PEGIDA-Propaganda. :thumbdown:

      ...—
      das hat mich nun am meisten umgehauen.Ohne das irgendetwas an dem Beitrag ein Geschmäckle hatte, wurde die richtig große Keule mit AFD = Also du rechte, braune Nazisau rausgeholt, und nur weil es einem ein Bedürfnis ist, sich darüber zu ärgern, dass Leistungen die für Ihn augenscheinlich wichtig sind und genutzt werden, ohne das es publikativ groß hervorgehoben wurde ( mal einfach = schön still und leise ohne das es Aufhebens mal unter den Tisch gekehrt) gekürzt wurden und dabei zu Recht auf die enormen Verwaltungskosten der KK hingewiesen hat.

      So wird man schön Mundtot gehalten.
      Mich nervt in letzter Zeit zunehmend das Gejammere in Deutschland. Das wird dann meist auch noch mit teilweise fragwürdigen oder aus dem Zusammenhang gerissenen (Schein)Argumenten belegt.
      Das wollte ich mit der Einleitung zum Ausdruck bringen. Das sollte kein politisches Starement beinhalten.

      Insofern sauschlecht und missverständlich formuliert. Sorry.
      aber sag mir bitte welche fragwürdige argumente ich gepostet habe?
      Der der die Saufkuh fährt
    • GStrecker schrieb:

      diese Entscheidung hat gar nichts mit der Nutzung der Leistung zu tun sondern rein mit Kosteneinsparung
      wurde tatsächlich kaum genutzt. Von daher hätte man es auch laufen lassen können, wenn es denn ja nichts kostet aber etwas strecken ist auch in Ordnung.

      GStrecker schrieb:

      schotterali schrieb:

      Ein staatliches Einheitskassensystem ist mitnichten effizienter als unsere derzeit noch gut 100 KK. Wenn du davon die noch immer vorhandenen kleinen BKK's abziehst bleiben noch gerade knapp 10 größere Versorgerkassen übrig (AOK nicht ganz korrekt dabei mal als eine Kasse gezählt).
      Sorry, das ist keine sachliche begründete Argumentation. Bitte gebe Beispiele dafür warum viele KK besser sind als wenige wenn Sie das gleiche leisten. Das hast Du nicht getan.
      Auch wenn das Beispiel "etwas hinken" sollte. Wir arbeiten seit über 30 Jahren für große Wohnungsbaugesellschaften (früher wie Neue Heimat usw) und jedesmal, wenn da einer das Rad neu erfunden hat nach einem Verkauf an einen neuen Eigentümer, wurde in der Verwaltung alles zusammen gestrichen, großflächig dezentralisiert und alle Verwaltungen, Mahnen und Klagewesen, Vermietung usw. neu aufgestellt um dann innerhalb weniger Jahre fest zu stellen, dass es doch sinnvoll ist "vor Ort" zu sein, das es unnötig mehr Geld kostet alles zu vergrößern! Ist ja schließlich kein Onlineshop...

      jochen schrieb:

      Da ich meine Sachen ja selber zahlen muss, hier mal die Kosten für die beiden Untersuchungen...ich finde die gar nicht so schlimm.


      1. Großes Blutbild und Hautkrebs = 110,06 €
      2. Große Hafenrundfahrt = 364,65 €
      Kann man nicht meckern. Frag mal die Ärzte unter den Foristi hier, wann das letzte mal merklich an der Gebührenordnung gearbeitet wurde (für die Ärzte!). Da bin ich froh, dass ich meinen Stundensatz selber errechnen und umsetzen kann!

      Blacky schrieb:

      Matthias, natürlich funktioniert bei einem 82 Million-Volk das Gesundheitssystem nicht mit nur einer KK - das behauptet auch keiner. Aber statt derzeit ca. 150 (?) Kassen könnte man dies auch mit 50 oder 30 Kassen stemmen. Und es sind nicht nur die Vorstandsgehälter, richtig, aber da hängt ja noch ein riesiger Kostenapparat (Immobilien, Inventar, Computer, etc.) dran.... jeder kocht da sein eigenes Süppchen, was zentral mit Sicherheit Einsparmöglichkeiten hätte.
      Das Hauptproblem ist (wie bei der Rente und anderen Solidarleistungen auch) das von diesen über 80 Millionen die die einzahlen und die die empfangen sich immer mehr verschiebt und da geht es halt nicht ohne Veränderungen.

      Fralind schrieb:

      wurde die richtig große Keule mit AFD = Also du rechte, braune Nazisau rausgeholt
      das ist so nicht korrekt! Es mag viele im rechten Lager geben, die in der Partei sind aber dass ist schon krass...

      schotterali schrieb:

      Mich nervt in letzter Zeit zunehmend das Gejammere in Deutschland
      das sehe ich auch so! Man gucke mal in andere europäische Länder, da wid einem doch ganz anders... (Griechenland zB oder England... ach nee, alles gut). Und wenn wir ehrlich sind, brauchen wir nicht nur mehr Pflegekräfte, ein paar Ärzte (zumindest bei uns) wären auch nicht schlecht!
      LG aus dem Land der Eierberge °v° wünscht Rewert

      der die letzte wahre GS fährt! Danach wurd' nur noch mit Wasser gebaut...
    • hi rewert, eine bundesverwaltungmit jeweils einer Niederlassung pro Bundesland und da Einwohnerzahl abhängig die Menge der Mitarbeiter. und schon klappt das.

      Machen momentan die grossen Kassen auch so.

      apropo Gejammer: mich nervt es eher das der Deutsche Michel sich so viel gefallen lässt. etwas weniger buckeln und etwas mehr französisch sein würde uns gut tun.

      siehe Diesegate etc.
      Der der die Saufkuh fährt
    • schotterali schrieb:

      Q50 schrieb:

      Das fängt bei über 500 000 an wenn er das richtige Parteibuch hat.
      Kannst du im Übrigen in den Geschäftsberichen der Krankenkassen nachlesen. Wenn du einen über 500.000 Euro findest, spendier ich dir beim nächsten Treffen ne Flasche Schampus.
      Wenn die Argumente ausgehen zieht zum Glück immer noch die gute alte Nummer der komplett überschätzten und überbezahlten Manager °H°
    • Smarty schrieb:

      Wenn die Argumente ausgehen zieht zum Glück immer noch die gute alte Nummer der komplett überschätzten und überbezahlten Manager °H°
      Teilweise! zu recht.... ich könnte, da die bei mir auf der Rückbank sitzen, so einiges dazu beitragen... verbietet mir aber mein Job bzw. meine Auffassung, was meinen Job betrifft. Dazu zählt u.a. auch Verschwiegenheit... ist auch besser so.
      Gruss Roger

      Grip ist wie Luft...beides vermißt man erst wenn's fehlt...

      S1000XR-HP
      R1200GS-Rallye
      R1200GS-TB
    • Von den 10,85 Mrd. Euro Netto-Verwaltungsausgaben der GKV in 2017 beanspruchten allein die Vergütungen für Arbeitnehmer und die hauptamtlichen Vorstände der Krankenkassen 6,09 Mrd. Euro.

      Quelle

      Das bedeutet, in der gesetzlichen Krankenversicherung wurden 2017 für Vergütungen für Arbeitnehmer und hauptamtliche Vorstände so viel Geld ausgegeben wie z.B. für die gesamte Behandlungspflege und häusliche Krankenpflege der Versicherten.

      Quelle

      Korrigiert (ergänzt)... Jetzt hatte ich wohl was nicht richtig interpretiert... ;pfeif;
      Viele Grüße ;wink;
      Ingo

      Man sollte sich ein Beispiel an einer Couch nehmen, die muss mit jedem Furz zurecht kommen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bibo ()

    • Bibo schrieb:

      hauptamtlichen Vorstände der Krankenkassen 6,09 Mrd. Euro.
      Ich kann es aus deiner Quelle nicht erkennen. Kannst du mir zeigen wo es steht?
      Die meisten Dinge auf der Welt gehen nicht durch Gebrauch sondern durch Putzen kaputt. (Erich Kästner)
    • Bibo schrieb:

      Von den 10,85 Mrd. Euro Netto-Verwaltungsausgaben der GKV in 2017 beanspruchten allein die hauptamtlichen Vorstände der Krankenkassen 6,09 Mrd. Euro.

      Quelle

      Das bedeutet, in der gesetzlichen Krankenversicherung wurden 2017 für hauptamtliche Vorstände so viel Geld ausgegeben wie z.B. für die gesamte Behandlungspflege und häusliche Krankenpflege der Versicherten.

      Quelle
      das die Krankenkassen verwaltungstechnisch "ordentlich" zulangen ist schon lange bekannt. Ein früherer Freund von mir bekam damals 14 Monatsgehälter und der hat damals schon nicht schlecht verdient...

      Auch die Selbstverwaltung der Ärzteschaft (Kassenärztliche Vereingung) hat ähnlich gute Gehaltsstrukturen...

      Das ist wie bei der GEZ. Brauchen mehr Geld? Kein Problem, heben wir die Sätze an...

      Es sei jedem gegönnt, viel zu verdienen! Es muss nur gegenüber denen, die das bezahlen müssen zu vertreten sein...
      LG aus dem Land der Eierberge °v° wünscht Rewert

      der die letzte wahre GS fährt! Danach wurd' nur noch mit Wasser gebaut...
    • schotterali schrieb:

      Bibo schrieb:

      hauptamtlichen Vorstände der Krankenkassen 6,09 Mrd. Euro.
      Ich kann es aus deiner Quelle nicht erkennen. Kannst du mir zeigen wo es steht?
      Sorry, das ist die richtige Quelle, auf Seite 8 oben. Muss mich aber insofern korrigieren, als dass in den 6,09 Mrd. auch die Gehälter der Arbeitnehmer enthalten sind, die Ausgaben für die hauptamtlichen Vorstände sind nicht separat ausgewiesen.
      Viele Grüße ;wink;
      Ingo

      Man sollte sich ein Beispiel an einer Couch nehmen, die muss mit jedem Furz zurecht kommen.
    • Pepsi schrieb:

      Der Vorstand der BKK Public ist ja ein armes Schwein. ;(
      Ich weiß zwar nicht genau warum das so niedrig ist, vermute mal dieser Vorstand ist nicht angestellt und erhält nur eine Art Aufwandsentschädigung ?(

      Weiß jemand mehr?

      Und wenn man mal auf das Jahr 2007 zurückblickt dann schaut das bei dieser KK so aus:

      2007 Vergütung: BKK Publik 13.500 EUR

      2017 Vergütung: 9.296,00 € (trotz Erhöhung zum Vorjahr mit 3,85 %)


      GStrecker schrieb:

      nun ja, in armut sterben die nicht. passt scho......

      Und die Entwicklung bei Audi:

      2007 Vergütung: Audi BKK 94.500 EUR

      2017 Vergütung: 148.500,00 € -32,87 %
      2016 148.500,00 € -32,87 %
      2015 148.500,00 € -32,87 %

      2014 217.000 € + 5,9 %

      2013 205.000 € +6,8 %


      usw...

      Da hungert wirklich keiner, da geb ich Matthias Recht...
      Für die Verantwortung angemessen.
      Aber das ist ja bekanntlich mal wieder Ansichtssache.
      LG
      Regina


      :!: Wenn die ;Q; schneller ist wie du

      dann steig blos nicht auf! ;-)
    • Doc schrieb:

      Was für mich viel eher einen Aufreger wert ist: in unserem Gesundheitswesen trägt die sogenannte Solidargemeinschaft alle Kosten, und das Thema Prävention im eigentlichen Sinne hat kein Budget. Vorsorgeuntersuchungen dienen dazu das Kind zu finden das schon im Brunnen liegt. Prävention dient dazu zu verhindern daß es hineinfällt. Und mit diesem Thema sollte man ehrlich umgehen: geformt durch uns Ärzte und Pharmaindustrie haben wir ein Gesundheitsystem geschaffen, daß nicht Eigenverantwortlichkeit fördert, sondern die Opferrolle. Wenn die Basis meiner Ernährung jeden Tag Schniposa ist, ich mich dazu mit wertlosem Industriefrass vollstopfe, dazu einen halben Kasten Bier trinke, Bewegung konsequent meide und mich über die unnötigsten Dinge aufrege zahle ich den gleichen Beitrag wie jemand, der sich konsequent gesundheitsorientiert verhält. Kann dann aber zur Vorsorge gehen um mir sagen zu lassen wie tief der Brunnen ist. Falls jetzt der Aufschrei kommt daß Vorsorge Krankheitskosten vermeidet: nach neueren Erkenntnissen ist sogar anzunehmen, dass die PSA Bestimmung eher zu unnötigen Behandlungen und Operationen führt, die Mammographie das Auftreten von Karzinomen fördert. Und dazu kommt, dass die gesündesten Volksgruppen der Welt keinerlei Vorsorge kennen + aber einen evolutionsgrechten Lebensstil. Ich selbst gehe lediglich zum Zahnarzt einmal in zwei Jahren, sonst zu keinerlei Vorsorge obwohl ich Arzt und privat versichert bin. Sicher nicht weil ich naiv bin. Es wird dringend Zeit daß sich mal das Bewusstsein der Bevölkerung ändert und wir Ärzte die präventiven Inhalte vermitteln - was wir derzeit kaum tun, weil das tatsächlich keine Entlohnung findet, keine einzige Ziffer in der Gebührenordnung hat, nicht lukrativ ist. Wären mehr Menschen dazu bereit ihre Gewohnheiten zu überprüfen und gesundheitsorientiert zu leben würde das Gesundheitswesen im Geld ersaufen. Aber dazu müsste man leider die Komfortzone verlassen. Fast alle häufigen chronischen Erkrankungen sind mehr oder weniger selbst gemacht, daher heißen sie Zivilisationserkrankungen. Übrigens zählt im Zeitalter der Epigenetik auch das Argument genetisches Schicksal in diesem Zusammenhang nicht mehr. An gesunden und an toten Menschen gibt es kein Geld zu verdienen, daher haben wir eine gut funktionierende Krankheitsindustrie. Mit einer Win-Win-Situation: Ärzte und Pharma verdienen viel Geld und der Patient kann sich gemütlich in seiner Komfortzone einmummeln.

      Sehr guter Beitrag… :thumbup:

      Jedes Jahr sterben weltweit über 16 Millionen Menschen vor dem 70. Lebensjahr an vermeidbaren Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Atemwegserkrankungen und Krebs (WHO Statusbericht 2014). Zumindest bei einigen dieser Zivilisationskrankheiten kann jeder selbst vorbeugend tätig werden, denn häufig spielt bei den Zivilisationskrankheiten nämlich auch die Lebensweise eine entscheidende Rolle.

      Die beste Gewähr für ein gesundes Leben bieten nicht in erster Linie die Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen beim Arzt- oder Zahnarztbesuch, sondern eine eigenverantwortliche, gesundheitsorientierte Lebensweise. Natürlich haben Vorsorgeuntersuchungen einen Sinn, aber die Verantwortung für die persönliche Lebensweise kann einem kein Mediziner abnehmen.

      Aus meiner Sicht sollte ein leistungsfähiges nach dem Solidaritätsprinzip geführtes Gesundheitssystem den Zugang nur zu medizinisch notwendigen Basisleistungen für alle Bürger sichern und die Eigenverantwortung der Versicherten fördern.

      Da einerseits der volkswirtschaftliche Schaden, der durch Zivilisationskrankheiten entsteht, groß ist und andererseits Zivilisationskrankheiten in hohem Maße verhaltensbedingt sind, ergibt sich doch daraus der notwendige gesundheitspolitische Ansatz.

      Die Entwicklung einer gesundheitsfördernden Gesundheitspolitik muss deshalb zwangsläufig die Änderung der Lebenseinstellung, des Lebensstils und der Lebensbedingungen der Mitglieder einer Gesellschaft im Auge haben. Doch so einfach diese Forderung klingt, so groß sind allerdings die Hürden nicht nur des gewohnten Konsum- und Freizeitverhaltens des Einzelnen, sondern auch der wirtschaftlichen Interessen unserer Gesundheitswirtschaft.

      Dass der Ansatz von Gesundheitsaufklärung, Prävention und Prophylaxe Erfolg versprechend ist, zeigt die Zahnmedizin: Das Bewusstsein für Prävention und Prophylaxe ist in kaum einem Bereich der Medizin so ausgeprägt wie in der Zahnheilkunde. Die hervorragenden Ergebnisse, die dadurch in den vergangen Jahren in Deutschland erzielt wurden, haben gezeigt, dass die Menschen durch ihr eigenes Verhalten erheblich zu ihrer Mundgesundheit beitragen können.

      Ergebnisse der fünften deutschen Mundgesundheitsstudie (2016):
      • Acht­ von ­zehn­ der ­12-jährigen­ Kinder (81 Prozent) sind heute kariesfrei. Die Zahl der kariesfreien Gebisse hat sich in den Jahren von 1997 bis 2014 verdoppelt
      • Bei­ den­ jüngeren­ Erwachsenen­ (35-­ bis­ 44-Jährige) ist die Anzahl der Zähne mit Kariesbefall seit 1997 um 30 Prozent zurückgegangen
      • Nur ­noch ­halb­ so ­viele ­jüngere ­Erwachsene (35- bis 44-Jährige) weisen im Vergleich zum Jahr 1997 noch eine Karieserkrankung der Zahnwurzel auf
      • Die­ schweren ­Parodontalerkrankungen­ haben sich bei den jüngeren Erwachsenen (35- bis 44-Jährige) halbiert
      • Bei­ den­ jüngeren­ Senioren ­(65-­ bis­ 74-Jährige)­ gibt­ es ­einen ­rückläufigen­ Trend bei der Parodontitis trotz mehr erhaltener Zähne
      • Insgesamt ­steigt ­der ­Behandlungsbedarf bei der Parodontitis aufgrund der demografischen­Entwicklung ­prognostisch ­an
      • Heute ­ist­ nur­ noch ­jeder ­achte ­jüngere­ Senior (65- bis 74-Jährige) zahnlos, im Jahr 1997 war es noch jeder vierte
      • Jüngere ­Senioren­ (65-­bis­ 74-Jährige) besitzen im Durchschnitt fünf eigene Zähne mehr als noch im Jahr 1997
      • Weil­ immer mehr ­jüngere­ Senioren­ (65- bis 74-Jährige) ihre eigenen Zähne länger behalten, besteht für Zahnärzt­innen­ und­ Zahnärzte ­häufiger­ die Möglichkeit, festsitzenden Zahnersatz zu verankern.
      Danach müssten eigentlich heute Abend mehr jüngere Senioren aus dem Forum mit ihren eigenen (oder festsitzenden) Zähnen ins Wurstbrot beißen können als 1997... ;°)
      Viele Grüße ;wink;
      Ingo

      Man sollte sich ein Beispiel an einer Couch nehmen, die muss mit jedem Furz zurecht kommen.
    • Bibo schrieb:

      Jedes Jahr sterben weltweit über 16 Millionen Menschen vor dem 70. Lebensjahr an vermeidbaren Zivilisationskrankheiten
      Dann haben wir ja anscheinend nicht alles falsch gemacht :rolleyes: ;pfeif;

      Und all unsere Zähne haben wir auch noch ;lach;
      Un saludo, Hans-Jürgen


      Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern, wie man alt wird !!


      "Alt ist nur der, dessen Geist keine Leidenschaft mehr kennt." (Konfuzius)







    • Bibo schrieb:

      Dass der Ansatz von Gesundheitsaufklärung, Prävention und Prophylaxe Erfolg versprechend ist, zeigt die Zahnmedizin: Das Bewusstsein für Prävention und Prophylaxe ist in kaum einem Bereich der Medizin so ausgeprägt wie in der Zahnheilkunde. Die hervorragenden Ergebnisse, die dadurch in den vergangen Jahren in Deutschland erzielt wurden, haben gezeigt, dass die Menschen durch ihr eigenes Verhalten erheblich zu ihrer Mundgesundheit beitragen können.

      Danach müssten eigentlich heute Abend mehr jüngere Senioren aus dem Forum mit ihren eigenen (oder festsitzenden) Zähnen ins Wurstbrot beißen können als 1997... ;°)
      Das unterschreibe ich 100 %. Leider war die Gesundheitsaufklärung vor 50 Jahren noch nicht so gut (Elternhaus/Schule/ZA etc.). Zahnseide zu dieser Zeit noch ein Fremdwort, kam aber damals aus den USA.
      Meine "Beisserchen" sind mir heilig ;lach; . Jetzt gerade 4 Gold-Inys umgestellt, da der Zement brüchig war, auf Keramik. ca. 4.700 Euro. Da war es mir aber wert :) Der Doc macht einen sau guten Job. :)
      R 1200 GS
      R 1200 GS TÜ
      R 1200 GS LC - Exclusive
    • Ob Vorstände der KK, Autoindustrie, Politik und was auch immer, völligst überbezahlt und wennse Bockmist gebaut haben, werden Sie mit einer hohen Abfindung Nachhause geschickt. Hat mMn nix nur mit den Vorständen der KK zu tun. Überall gleich.

      Zum Thema gesetzliche Krankenkasse habe ich auch so meine Erfahrung machen müssen, kann mich aber im großen und ganze über die Versorgung nicht beschweren und bin froh nicht in eine private gewechselt zu haben. Wenn ich eine private Leistung benötige, zahle ich die selbst und fahre damit immer noch besser wie privat versichert.

      Kurze wahre Gegebenheit. Kniekehle völligts verbrannt, sollte alle 2 Tage über 4-6 Wochen zum Arzt und die Wunde versorgen lassen. Ärztliche Versorgung inkl. Taxi etc.. wäre ein teurer Spass für die KK gewesen. Vorschlag war, das der Arzt ein Rezept über das Material ausstellt, ich das in der Apotheke hole und Zuhause selbst Versorge. Die KK hätte Geld gespart und ich hätte nicht alle 2 Tage zum Arzt müssen. Win Win dachte ich. Alles gut, mit dem Rezept in die Apotheke, mich wunderte schon das ich die knapp 300 Euro selbst bezahlen musste, bei der Krankenkasse eingereicht, - > keine Erstattung ;lach; Nach Telefonaten mit der KK wurde das Verhalten gelobt und es gäbe dafür aber kein Vorgang bzw kein Verrechnungsweg. Wieder was gelernt, hoch lebe der Vorgang, mal so etwas nach links und rechts schauen, abweichend vom Vorgang um Geld zu sparen, ganz schwierig.

      Wäre ich jetzt jeden Tag zum Arzt gefahren, dann wisst Ihr wo "noch" die Gelder der KK verschwendet werden.

      Aber gut, die letzten Jahre habe ich Hilfe benötigt und kann mich über die Leistungen absolut nicht beschweren. Fühle mich bei der gesetzlichen KK gut aufgehoben. Bis jetzt!

      Bibo schrieb:

      Doc schrieb:

      Was für mich viel eher einen Aufreger wert ist: in unserem Gesundheitswesen trägt die sogenannte Solidargemeinschaft alle Kosten, und das Thema Prävention im eigentlichen Sinne hat kein Budget. Vorsorgeuntersuchungen dienen dazu das Kind zu finden das schon im Brunnen liegt. Prävention dient dazu zu verhindern daß es hineinfällt. Und mit diesem Thema sollte man ehrlich umgehen: geformt durch uns Ärzte und Pharmaindustrie haben wir ein Gesundheitsystem geschaffen, daß nicht Eigenverantwortlichkeit fördert, sondern die Opferrolle. Wenn die Basis meiner Ernährung jeden Tag Schniposa ist, ich mich dazu mit wertlosem Industriefrass vollstopfe, dazu einen halben Kasten Bier trinke, Bewegung konsequent meide und mich über die unnötigsten Dinge aufrege zahle ich den gleichen Beitrag wie jemand, der sich konsequent gesundheitsorientiert verhält. Kann dann aber zur Vorsorge gehen um mir sagen zu lassen wie tief der Brunnen ist. Es wird dringend Zeit daß sich mal das Bewusstsein der Bevölkerung ändert und wir Ärzte die präventiven Inhalte vermitteln - was wir derzeit kaum tun, weil das tatsächlich keine Entlohnung findet, keine einzige Ziffer in der Gebührenordnung hat, nicht lukrativ ist. Wären mehr Menschen dazu bereit ihre Gewohnheiten zu überprüfen und gesundheitsorientiert zu leben würde das Gesundheitswesen im Geld ersaufen. Aber dazu müsste man leider die Komfortzone verlassen. Fast alle häufigen chronischen Erkrankungen sind mehr oder weniger selbst gemacht, daher heißen sie Zivilisationserkrankungen. Übrigens zählt im Zeitalter der Epigenetik auch das Argument genetisches Schicksal in diesem Zusammenhang nicht mehr. An gesunden und an toten Menschen gibt es kein Geld zu verdienen, daher haben wir eine gut funktionierende Krankheitsindustrie. Mit einer Win-Win-Situation: Ärzte und Pharma verdienen viel Geld und der Patient kann sich gemütlich in seiner Komfortzone einmummeln.
      Sehr guter Beitrag… :thumbup: Jedes Jahr sterben weltweit über 16 Millionen Menschen vor dem 70. Lebensjahr an vermeidbaren Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Atemwegserkrankungen und Krebs (WHO Statusbericht 2014). Zumindest bei einigen dieser Zivilisationskrankheiten kann jeder selbst vorbeugend tätig werden, denn häufig spielt bei den Zivilisationskrankheiten nämlich auch die Lebensweise eine entscheidende Rolle.

      Die beste Gewähr für ein gesundes Leben bieten nicht in erster Linie die Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen beim Arzt- oder Zahnarztbesuch, sondern eine eigenverantwortliche, gesundheitsorientierte Lebensweise. Natürlich haben Vorsorgeuntersuchungen einen Sinn, aber die Verantwortung für die persönliche Lebensweise kann einem kein Mediziner abnehmen
      Dem gibt es nur noch wenig hinzu zu fügen, ist aber auch nur die halbe Miete. Seither ich die Ernährung "bewusst" und "geziehlt" umgestellt habe und "zusätzlich" auf Umweltgifte achte, bekomme ich besser Luft, allergische Reaktionen gehen zurück, die Gelenkschmerzen, die entzündliche Arthrose, die Gichtanfälle sind weg. Blutdruck stabilisiert sich, Leberwerte spitze, Vitalstoffe im oberen Normbereich, Hormonproduktion stabiler. Die Nieren haben weniger zu entgiften.

      Mit halber Miete meine ich, nicht nur die Ernährung auf Gesund umstellen, sondern auch bei den "angeblich" gesunden Lebensmittel darauf achten welche Umweltgifte man da zu sich nehmen könnte.

      Ein gesunder Darm ist der Motor zur besseren Lebensqualität. Das zweite Herz!

      Wer sich mal damit auseinandergesetzt hat, zwischen Ernährung und gesundheitlichen Beschwerden, was auch über Laborwerte und medizinisch nachweislich ist, kennt die wirklich eng ineinander verzahnten Zusammenhänge.

      Man kann das alles sehr gut in Urin und Serum mit der Labordiagnostic überwachen.
      Mittlerweile kenne ich auch die Zusammenhänge zwischen Lebensmittel und den dazugehörigen Symptomen und auch Organe und auch warum das so ist. Das brauch aber alles seine Zeit.

      Ich würde mir an einer Stelle in dem Gesundheitssystem allerdings eine Verbesserung wünschen.
      Das wäre eine mehr ursächlich und facharztübergreifende orientierte Diagnostic, anstatt punktuelle symptomatische Behandlung der Ärzte.

      Möchte anhand von Bsp. mal erklären was ich meine. Vllt gibt das mal etwas zu denken.

      1. Patient klagte nach einem KFZ Unfall, diverser Traumen, über Monate kommende Symptome, wie so in einem Gießkannenprinzip. Kam alles so tröpchenweise wie erhöhte allergische Reaktionen der Atemwege, Probleme beim Wasserlassen, Harndrangattacken, depressive und gereizte Stimmung, Unruhe, Schlafstörung und neurologische Ausfälle. Der Neurologe stellt auch eine isolierte Schrankenstörung fest und im Nervenwasser erhöhte Eiweise ohne erkenntliche Entzündung. Ihm wurde auch eine Depression angehängt wegen den erlittenen Traumen durch den Unfall, das er das alles nicht verkraftet hätte. Wer diesen Mensch kennt wusste das das alle nicht sein kann. Wenn Ärzte im ersten Wurf nix finden hast gleich eine Depression!

      Es wurde in allen Facharztbereichen seperat symptomatisch teils mit Medikamenten behandelt. Kein Arzt kam auf die Idee, das es nicht sein kann, das der Mensch 5 Krankheiten auf ein Schlag bekommen kann und keiner wollte ursächlich diesen Menschen an die Hand nehmen.

      Der Neurologe gab einen Entscheidenden Hinweis. Er sieht diese erhöhten Eiweise im Nervenwasser ohne Krankheitswert oft bei Patienten mit Wirbelproblemen. Nach 1.5 Jahren, in einem Up Right MRT, stellte sich heraus das er durch den Unfall eine instabilität der HWS erlitten hat, in den ersten 2 Kopfgelenken und C3. Eine OP kam nicht in Frage

      Das ganze hatte eine Kettenreaktion ausgelöst, die auch die Symptome erklärte.

      Die Instabilität löste eine Neuroaffektion aus (mechanischer Kontakt zw. Wirbel und Nervenstruktur), die löste eine Überaktivität des sympathischen Nervensystems aus, was zum Histaminüberschuss kam, folglich den erhöhten allergischen Reaktionen und der Schrankenstörung. Man stellte auch erhöhte Blutgase durch die Dysfunktion der Wirbel fest, was auch zu einem erhöhten Vitamin B12 Verbrauch führte. Durch die Überaktivität des sympatischen Nervensystem, war die Nieren und Blasenfunktion gestört, wie auch die depressiven Stimmungen, da bei einer Überaktivität auch diverse Botenstoffe und Hormone nur noch geringfügig produziert werden. Das gleiche wenn einer unter permanenten Stress steht.

      Nach intensiven Training und stabilisierung der HWS, waren nach knapp einem Jahr die Symptome komplett verschwunden. Bedarfs aber weiterhin permanenten Training.

      2. Ein Neurologe würde bei einer Depression nie auf die Idee kommen den Patienten mal zu einem Endokrinologen weiter zu überweisen, um die zusammenhängende hormonelle Situation zu prüfen sondern gleich zum Psychiater. Anwesende Ärzte wissen was ich meine. Bei einer ursächlich hormonellen Störung folglich einer Depression, rennt der Patient sein lebenlang zum Psychiater nur hilft das nix.

      3. Ein Patient, der extreme einseitige Ernährung betreibte, war fast erblindet und kein Arzt fand die Ursache heraus. Letztendlich landete er auch in der Uni, die Ursache war ganz einfach. Er hatte durch seine Ernährung einen massiven Vitamin A Mangel. Für die Uniklinik unerklärlich warum man ambulant schon nicht darauf gekommen ist.

      4. Die wenigsten Ärzte kennen den Unterschied zwischen einer ursächlichen Depression und einer folglichen durch einen Burn out, der ganz anders Behandelt werden muss.

      Der Trend geht in die Ri ursächliche Diagnosen und es gibt mittlerweile Einrichtung für unerkannte Erkrankungen in Uni Kliniken. Ich hatte Kontakt zu einer und die Anzahl Patienten, die dort nach einer Wartezeit von 1.5 Jahren landen, ist erschreckend. Man versteht dort auch nicht warum vorher Ärzte auf die einfachsten Zusammenhänge nicht aufmerksam werden.

      Liegt mit sicherheit nicht nur am Arzt, sondern wie DOC schon erwähnt hat, an der Bezahlung bzw Gebührenverordnung, der keinen Spielraum lässt.

      Ich lasse mich gerne Korrigieren, das sind wahre Gegebenheiten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von Nussel ()

    • Es wäre wünschenswert wenn die Lobbyisten der verschiedenen Industriezweige (hier ganz besonders die der Nahrungsmittel!) endlich mal vor der Tür bleiben und gesunde Menschen mit genau solchem Verstand eine echte Lebensmittelampel auf die Packungen drucken würden. Es ist geradezu erschreckend, wieviele Kinder mit Nutellabroten, Kindermilchschnitten usw. zur Schule und in den Kindergarten kommen und die Eltern glauben, dass das gesund sei... °H° So würde wenigstens denen, die glauben, dass Kalorien kleine Tierchen sind, die nachts die Hosen enger nähen, ein erkennbares Signal "vor die Nase" gesetzt.

      Dann muß auch mal ein vernünftiger Standard bei den Bezeichnungen her. Alleine der Name "Weidemilch"... da meint man wunders was...

      Es gehört endlich ein Unterrichtsfach für gesunde Ernährung auf den Plan. Wird in ganz vielen Schulen und Kindergärten schon gemacht; ich weiß aber eben zu uneinheitlich und nicht auf einem einheitlichen Niveau.

      Anstatt immer weiter das Kindergeld zu erhöhen, sollte der Staat vielleicht anstelle solcher Erhöhungen, gewisse Grundleistungen für Kinder und Jugendliche völlig übernehmen. Das Sportstudio oder den Verein zB.! Bibliotheken und vor allem ein gesundes Schulessen! Was da oft auf dem Tisch kommt, ähnelt eher einem Imbissbetrieb oder einer Schnellpizzakette!
      Aber da Bildung ja Ländersache ist, müssen sich unsere Politiker ja wieder einigen... :thumbdown: schaffen die ja noch nicht mal bei der Digitalisierung der Schulen...

      Solange das nicht ist, werden Kinder einkommensschwacher Familien (die, die den ganzen Tag Zeit hättten sich mit ihren Kindern zu beschäftigen... :wacko: ) weiter ausgegrenzt und landen oft da, wo die Eltern herkommen bzw. sind.

      So, bevor ich mich hier in Rage schreibe...

      Ach ja, noch so am Rande, weil es für unsere Gesundheit ist. Bei mir hat es vor Jahren angefangen, dass ich kein Alu mehr in meinem Deoroller haben wollte. Also bin ich in einen Markt und der Verkäufer in der Drogerie hat mir einen "Bio"-Salzkristall mitgegeben! Toll dachte ich... bis ich mich schlau gelesen habe. Künstlicher Kristall; Made in Fernost und völlig ungesund... °F° Danke liebe Drogerie. So habe ich angefangen gewisse Dinge auszusortieren. Mittlerweile wasche, esse und pflege ich mich schon ganz anders (ich hoffe auch gesünder... :whistling: )

      Was ein wenig hilft, ist zB eine App mit dem Namen Codecheck. Einfach den Deoroller zB. mit dem Strichcode einscannen und "biep" hast du viele Info's zu deinem Produkt und kannst entscheiden, ob es in dein Leben passt oder eben nicht. Erschreckend, wie viele angeblich "gute" und "gesunde" Produkte mit diversem "Schei..." (sorry) behaftet sind...

      Ich wasche mich mittlerweile mit PH-neutraler Babyseife (das gibt was beim nächsten Forentreffen... ;rotwerd; ich bin enttarnt! ;lach; ).

      Unsere Eier kommen allesamt vom Bauern nebenan (da kann ich unsere Eierproduzenten wenigstens noch selber überfahren, wenn die nicht ordentlich legen wollten oder es nicht geschmeckt hat ;--) ) und es kommt weitestgehend nur noch Bio auf den Tisch und Brot wird bei uns schon lange selber gebacken, sonst ist da sowieso viel Schiet drin.

      Nur im Urlaub, da wir gesündigt! °w° Aber wie sagte mal ein schlauer Mensch, die Dosis macht das Gift!
      LG aus dem Land der Eierberge °v° wünscht Rewert

      der die letzte wahre GS fährt! Danach wurd' nur noch mit Wasser gebaut...