alternative Antriebe im Test

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    • Zum heutigen Zeitpunkt wird man einen überzeugten Befürworter von E-Autos genau so wenig mit den belegbaren Kontra-Argumenten überzeugen können wie umgekehrt.

      Meine rein persönliche Meinung zu diesem Thema:
      E-Autos gehen in die falsche Richtung, sind Totgeburten, die niemals richtig das Laufen lernen werden.
      Das scheitert aber nicht allein an den Kosten der Fahrzeuge, sondern in 1. Linie an dem nicht finanzierbaren Ausbau eines ausreichenden Versorgungsnetzes sowie den Lügen von einer "sauberen" Stromproduktion - siehe auch hier.

      Momentan würde ich mir tatsächlich gerne einen echten Hybrid kaufen.
      BMW 7er? Fehlanzeige
      Audi A8? Fehlanzeige
      Mercedes S-Klasse? Fehlanzeige

      Volvo liegt bei mir mit seinen Plug-In-Modellen schon recht gut im Rennen, aber leider für meinen Job nicht geeignet.
      Aber auch privat würde mich diese Technik ansprechen, aber auch hier Preise, z.B. für einen XC60 T8 Twin, die einem das Wasser in die Optik triebt... ;(
      Gruss Roger

      Grip ist wie Luft...beides vermißt man erst wenn's fehlt...

      S1000XR-HP
      R1200GS-Rallye
      R1200GS-TB
    • GStrecker schrieb:

      und trotzdem fehlt die Infrastruktur zum laden dafür
      Hast du den Artikel gelesen?
      Dort wird auf diese Problematik eingegangen.

      Die Zukunft ist elektrisch.
      Kurzstrecke per Batterie.
      Mittel- und Langstrecke mit Brennstoffzelle.
    • Smarty schrieb:

      GStrecker schrieb:

      und trotzdem fehlt die Infrastruktur zum laden dafür
      Hast du den Artikel gelesen?Dort wird auf diese Problematik eingegangen.

      Die Zukunft ist elektrisch.
      Kurzstrecke per Batterie.
      Mittel- und Langstrecke mit Brennstoffzelle.
      auch in diesen Artikel steht keine Lösung dazu
      Der der die Saufkuh fährt
    • Smarty schrieb:

      Die Zukunft ist elektrisch.
      Kurzstrecke per Batterie.
      Mittel- und Langstrecke mit Brennstoffzelle.
      @Smarty gibt es schon ein marktreifes KFZ mit Brennstoffzellentechnik?
      Wenn nein, gibt es einen betatest zu dem Mann sich melden kann?
      Wenn nein, warum sollte sich die Technik gegen Wirtschaft und gegen die scheinbar durch die Wirtschaft gesteuerte Politik durchsetzen?

      Anmerkung: Ich glaube das der Ansatz der Brennstoffzellentechnik richtig genial und der erfolgversprechendste ist.
    • @Smarty gibt es schon ein marktreifes KFZ mit Brennstoffzellentechnik?


      Ja, die gibt es. Sogar zwei relativ bezahlbare. Micha hat den einen genannt, der Hyundai Nexo ist der andere. Und der hat im ams-Test richtig gut abgeschnitten - für ein Produkt neuer Technik.

      Servus

      Frank
    • wenn man sich mal intensiver mit der produktion, lagerung und dem notwendigen transport von wasserstoff auseinander setzt,
      sieht das alles nicht so rosig aus...

      um 1kwh strom durch die brennwertzelle zu erzeugen, braucht man 5kwh strom zur herstellung des wasserstoffs...
      z.zt. immer noch zu 50% aus braunkohle...
      ...107200 tolle km mit der K12s...und nun wird geboxt...
    • Vessi schrieb:

      um 1kwh strom durch die brennwertzelle zu erzeugen, braucht man 5kwh strom zur herstellung des wasserstoffs...
      z.zt. immer noch zu 50% aus braunkohle...
      In den 70er Jahren hat man aus 2 l Hubraum auch nur 110 PS herausgeholt und war noch tierisch stolz darauf. Heute würde so etwas belächelt.

      Will sagen, wenn man sich mal wirklich ernsthaft (und nicht nur als Feigenblatt) mit dem Thema beschäftigen würde, wäre das in 10 Jahren auf einem völlig anderen Level.
      Man müsste es nur wollen, sprich die notwendigen politischen Vorgaben machen. Will man aber offensichtlich nicht.

      Könnte man schon wieder Verschwörungstheorien in die Welt setzen. Muss man aber nicht. Nur Politik müsste ihren Gestaltungsauftrag endlich mal wahrnehmen!
      Die meisten Dinge auf der Welt gehen nicht durch Gebrauch sondern durch Putzen kaputt. (Erich Kästner)
    • Wobei das mit der Wasserstoffgewinnung ja nicht primär ein Wirkungsgrad Problem ist,

      mit Windenergie kann man ja beliebig arbeiten, heute werden die Windräder zu Gunsten von den Braunkohle Kochern angehalten,

      und:
      Der Wasserstoff ist dann auch noch gut speicherbar oder über ein Filialnetzbetreiber (Tankstelle) im Land verteilbar,

      einfach nur einen Schritt weiterdenken ;-)

      grüße

      Fridjof
    • eben nicht...
      wasserstoff ist schwierig zu lagern,
      weil die moleküle so klein sind,
      dass die durch fast jedes material durch
      difundieren..einfach mal googeln...;-)

      und um den strom zur erzeugung zur herstellung des gesamten wasserstoff bedarfs per windkraft ist allein schon vom flächenbedarf gar nicht möglich...
      dazu noch die windflauten...

      dieser wahnsinns strombedarf wäre vermutlich nur mit kleinen dezentralen akw's möglich....
      aber das ist wieder ein anderes thema...
      ...107200 tolle km mit der K12s...und nun wird geboxt...
    • Vessi schrieb:

      und um den strom zur erzeugung zur herstellung des gesamten wasserstoff bedarfs per windkraft ist allein schon vom flächenbedarf gar nicht möglich...
      dazu noch die windflauten...

      dieser wahnsinns strombedarf wäre vermutlich nur mit kleinen dezentralen akw's möglich....
      aber das ist wieder ein anderes thema...

      Als im 19. Jahrhundert die erste Eisenbahn zum Laufen gebracht hat, gab es damals wirklich ernstzunehmende Wissenschaftler(Koryphäen der damaligen Zeit), die behauptet haben, dass der Mensch bei einer Geschwindigkeit von 35 km/h auseinanderfliegen würde.......
      Die meisten Dinge auf der Welt gehen nicht durch Gebrauch sondern durch Putzen kaputt. (Erich Kästner)
    • Eben. Wird immer zu kurz gesprungen.
      Wir stehen nicht vor einer kleinen sondern einer gigantischen Änderung, die Jahrzehnte benötigen wird. Ein Paradigmenwechsel.

      Es wird aktuell viel Zeit und Geld in die Brennstoffzellentechnologie gesteckt und es existieren auch schon m.E. recht vielversprechende Ansätze.
      Sicherlich liegt da noch viel Entwicklungsarbeit vor den Ingenieuren. Mit Misserfolgen und Erfolgen.

      Wir werden sehen.
    • Tesla, Toyota, etc. alles für die Entwicklung notwendige „Zwischenschritte“.
      Wenn es diese Autos und die „early bird Käufer“ nicht gäbe, würde es die finalen Lösungen auch nicht geben.

      Wann immer die kommen.

      Aber Audi ist ja schon mutig und bringt den ersten grossen Elektro-SUV.
    • Vessi schrieb:

      und um den strom zur erzeugung zur herstellung des gesamten wasserstoff bedarfs per windkraft ist allein schon vom flächenbedarf gar nicht möglich...
      Riiiiiiiiiichtig.

      Genau so ist es beim Strom für E Fahrzeuge.
      1.000.000 E Fahrzeuge benötigen zum täglichen laden die Stromerzeugung , nehmen wir Windkraft, von 450.000 Windräder. Z.Z. stehen von den Scheissdingern erst 125.000 rum und schänden die Landschaft (mal ganz davon abgesehen das wir diesen erzeugten Strom dann gar nicht ins Netz zum Schnellladen bekommen)
      Die max. mögliche Anzahl von Windrädern liegt für die Fläche Deutschland, und hier mit allen -Naturschutz-Gebieten und Ausnahmereglungen bei 930.000 St. Himmel und Sicht ist dann nicht mehr.
      (Ich kann nicht Glauben das Abgeordnete soooooooooooooooo dumm sind sowas nicht zu erkennen)

      Mal abgesehen von den Kosten, und wenn wir dann immer mehr Strom von aussen hinzukaufen müssen weil, keine Kernkraft, keine Braunkohle, wird sich der Strom bis zum Jahre 2030 verdreifachen.

      Denn was haben die Politiker mit der Energiewende bis jetzt geschaft:



      Energiewende kostet die Bürger 520.000.000.000 Euro – erstmal




      Das Institut für Wettbewerbsökonomik an der Uni Düsseldorf hat die Gesamtkosten der Energiewende bis 2015 berechnet.

      • Das Ergebnis: Bis zum Jahr 2025 müssen geschätzt rund 520 Milliarden Euro aufgewendet werden.
      • Eine vierköpfige Familie zahlt somit direkt und indirekt über 25.000 Euro für die Energiewende.
      Selten wurde ein Umweltminister so mit Hohn und Spott übergossen wie weiland Peter Altmaier (CDU): Vor drei Jahren erklärte der heutige Kanzleramtsminister, die Kosten der Energiewende könnten sich, wenn nichts getan werde, „bis Ende der 30er-Jahre dieses Jahrhunderts auf rund eine Billion Euro summieren.“

      Umgehend hielten große Magazine und Wochenzeitungen von „Wirtschaftswoche“ bis „Zeit“ dem Umweltminister vor, dass er sich bei seinem „Billionen-Ding“ ja wohl verrechnet haben müsse. „Sie dürfen die Leute nicht mit Horrorzahlen auf die Bäume jagen“, verlangte Baden-Württembergs Regierungschef und Grünen-Star Winfried Kretschmann vom CDU-Kollegen.

      Enegiewende 1.jpg




      Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen, Altmaier zu rehabilitieren. Denn das Institut für Wettbewerbsökonomik („Dice“) an der Universität Düsseldorf hat die direkten und indirekten Gesamtkosten der Energiewende bis 2015 berechnet und die weitere Kostenentwicklung bis 2025 geschätzt. Dem Ergebnis zufolge könnte das Billionen-Ding sogar früher Wirklichkeit werden, als selbst Altmaier geglaubt hatte.




      370 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren




      Nach den Berechnungen des Instituts hat die Energiewende zwischen 2000 und 2015 bereits rund 150 Milliarden Euro gekostet. „In den Jahren 2000 bis 2025 müssen geschätzt rund 520 Milliarden Euro (nominal, einschließlich der Netzausbaukosten) für die Energiewende im Bereich der Stromerzeugung aufgewendet werden.“ Ausgehend von den bereits ausgezahlten 150 Milliarden müssten in den kommenden zehn Jahren demnach weitere 370 Milliarden Euro aufgewendet werden.


      Allein als EEG-Umlage wurden bis Ende vergangenen Jahres 125 Milliarden Euro ausgezahlt. Bis 2025 dürfte dieser Betrag wegen der stark wachsenden Zahl von Ökostrom-Anlagen auf 408 Milliarden Euro steigen. Einschließlich der KWK-Umlage werden es 425 Milliarden Euro sein.

      Hinzu kommen indirekte Kosten der Energiewende. Das Dice-Institut rechnet dazu den Ausbau der Übertragungs- und Verteilnetze für rund 56 Milliarden Euro, die „Haftungsumlage“ zur Absicherung der Offshore-Windkraft, sowie die Kosten für Einspeisemanagement, „Re-Dispatch“ und Kraftwerksreserven.

      Schließlich zählt das Institut auch die zinsgünstigen Darlehen der KfW-Bankengruppe, Forschungsausgaben und die außerplanmäßigen Abschreibungen auf konventionelle Kraftwerke sowie die negativen Strompreise zu den indirekten Kosten. Alles in allem betragen damit die Kosten für die Energiewende zwischen 2000 und 2025 gut 520 Milliarden Euro, wobei die EEG-Umlage mit einem Anteil von 80 Prozent den größten Anteil hat.



      Das Energiewendechaos zahlt der Stromverbraucher




      Einwände, wonach die Energiewende für die Verbraucher auch kostensenkende Wirkungen habe, lässt Haucap nicht gelten. So argumentieren Vertreter der erneuerbaren Energien oft, dass der Ökostrom-Ausbau zu fallenden Elektrizitätspreisen am Großhandelsmarkt führten; auch gebe es dank Ökostrom geringere Importkosten für Brennstoffe wie Steinkohle, Gas und Uran.

      Laut Haucap aber sind diese Preiseffekte in der Berechnungen bereits berücksichtigt. Denn das Gutachten beruhe auf den reinen EEG-Differenzkosten, die direkte Folge der Großhandelspreise seien. Man dürfte diese preissenkenden Effekte mithin „nicht zweimal abziehen“.

      Die Energiewende sei „nicht nur für überzeugte Marktwirtschaftler wie uns ein Problem“, kommentierte Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: „Der Grund hat zwölf Stellen und ein Währungszeichen: 520.000.000.000 Euro.“ Die Energiewende „ist und bleibt außer Kontrolle“, sagte Pellengahr und verwies auf die weiter steigende EEG-Umlage im kommenden Jahr. „Das Chaos zahlt am Ende der Stromverbraucher.“



      Extrem schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis




      Die Bundesnetzagentur wird am Freitag dieser Woche offiziell die Höhe der Umlage veröffentlichen, die 2017 jeder Verbraucher zur Subventionierung der Ökostrom-Produzenten abführen muss. Ersten Einschätzungen zufolge dürfte die Umlage von 6,35 Cent auf 7,1 Cent pro Kilowattstunde ansteigen. „Das entspräche ungefähr einer Verdopplung in fünf Jahren“, stellte Pellengahr fest.

      Seit im Jahre 2003 der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) versichert hatte, die Energiewende werde die Verbraucher „nicht mehr als eine Kugel Eis pro Monat kosten“, habe sich die EEG-Umlage versiebzehnfacht.

      DICE-Direktor und Studienautor Haucap betonte, dass es mit den 520 Milliarden Euro noch nicht getan sei. Denn die Summe beziehe sich zum einen nur auf den Zeitraum bis 2025 und zum anderen nur auf den Stromsektor. Inzwischen sei jedoch die „Sektorkopplung“ offizielles Ziel der Energiewende-Politik und damit auch die Dekarbonisierung des Verkehrs, des Heizungssektors und der Landwirtschaft.

      „Nach 2025 wird die Energiewende auch nicht zum Null-Preis zu haben sein“, sagte Haucap. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis sei extrem schlecht: Deutschland stoße heute immer noch genauso viel CO2 aus wie im Jahre 2009.
      Die deutsche Energiewende-Politik habe somit „null Tonnen CO2 gespart – für sehr viel Geld.“



      Energiewende 2.jpg
      Wie sagte Jean-Claude Juncker ohne rot zu werden: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
    • Teil 2


      „Pro Einwohner, vom Neugeborenen bis zum Greis, ergibt sich somit ein Gesamtbetrag von über 6300 Euro, welcher im Zeitraum 2000 bis Ende des Jahres 2025 anfällt“, führte DICE-Direktor Justus Haucap in Berlin aus: „Eine vierköpfige Familie zahlt somit direkt und indirekt über 25.000 Euro für die Energiewende.“ Das Gros der Kosten ist dabei noch nicht angefallen, „sondern kommt erst auf die Verbraucher zu“, so Haucap: „In den kommenden zehn Jahren werden dies 18.000 Euro für eine vierköpfige Familie sein.“

      Zum Vergleich: Nach den Zahlen der Bundesbank verfügen 40 Prozent der deutschen Haushalte über ein Nettovermögen von weniger als 27.000 Euro.



      Berechnungen im Auftrag des INSM




      Das Institut führte die Berechnungen im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch. Die von Arbeitgeberverbänden finanzierte Initiative setzt sich gegen staatliche Regulierung und für die soziale Marktwirtschaft ein. Die Initiative hatte bereits vor einigen Jahren gefordert, die Förderung erneuerbarer Energien stärker nach marktwirtschaftlichen Prinzipien auszurichten.

      Um ein Gefälligkeitsgutachten dürfte es sich bei der Energiewende-Studie jedoch nicht handeln: Der Wettbewerbsökonom Haucap war vier Jahre lang Vorsitzender der vom Bundespräsidenten berufenen Deutschen Monopolkommission und ist Mitherausgeber zahlreicher internationaler wirtschaftswissenschaftlicher Publikationen.

      Zudem basieren seine Prognosen zur weiteren Entwicklung der EEG-Umlage auf Daten des Öko-Instituts und damit einer Institution, die, so Haucap, „nicht im Verdacht steht, die Folgekosten der Energiewende zu übertreiben“.



      Größter Batzen ist die EEG-Umlage




      Der größte Teil der direkten Energiewendekosten besteht laut Studie aus der EEG-Umlage zur Förderung der Ökostrom-Produktion und der sogenannten KWK-Umlage zur Subventionierung kombinierter Strom-Wärme-Produzenten.


      Mehr Marktwirtschaft im Klimaschutz!




      Pellengahr und Haucap plädierten dafür, den Klimaschutz künftig mit marktwirtschaftlichen Instrumenten zu betreiben. Die beste Option sei dabei die Stärkung des europäischen Emissionshandels. Die zweitbeste Option sei die Einführung eines Quotenmodells nach schwedischem Vorbild. Energieversorger sollten danach verpflichtet werden, einen bestimmten Anteil aus erneuerbaren Energien zu liefern. So entstünde ein preissenkender Wettbewerb zwischen den verschiedenen Arten erneuerbarer Energien.

      Der Bundesverband Erneuerbarer Energien (BEE) erklärte, die von Haucap betrachtete EEG-Umlage sei „nicht als Kostenindikator für die Energiewende geeignet.“ Das von Haucap vorgeschlagene Quotenmodell wäre zudem „deutlich teurer als das EEG“, weil Mitnahmeeffekte entstünden.


      Der Bundesverband Neue Energieanbieter (bne) legte unterdessen ein Modell vor, nach dem die EEG-Umlage künftig auch auf den Verbrauch fossiler Energieträger ausgeweitet werden sollte. Wenn die EEG-Umlage künftig auch beim Verbrauch von Heizgas, Heizöl, Benzin und Diesel gezahlt werden müsste, könne die EEG-Umlage auf Elektrizität nahezu halbiert werden.
      Hier können Sie aber davon ausgehen, daß eine kommt, das andere bleibt.

      Was aber dadurch gehen wird, ist die Wettbewersfähigkeit Deutschlands, damit die Arbeitsplätze, weil der benötigte Einsatz non Energie nicht mehr bezahlbar sein wird.



      Eine hohe Summe. Vor allem als Steuereinnahmen für die Bundesregierung. Auf ALLE Umlagen, Abgaben fällt Mehrwertsteuer an. Also von 425,5 Mrd. EEG-und KWK Umlage schon mal 80,84 Mrd. euro. Schauen Sie mal auf ihre Stromrechnung. Auch auf die Stromsteuer, eingeführt als Ökosteuer, die der Einführung der erneuerbaren Energien dienen soll, wird MwSt. erhoben, genau wie auf den Ökosteueranteil beim Benzinpreis. Da zahlen sie aus versteuertem Einkommen Steuern auf Steuern. Die Empfänger der EEG, als die Betreiber von Solaranlagen, Biogasanlagen etc zahlen selbstverständlich auch Umsatzsteuer, also ist dies nochmal eine Steuereben auf bereits mehrfach versteuertes Geld. Wo ist dieses viele Geld aus diesen Steuern, das doch zweckgebunden für die Energiewende verwendet werden soll?
      Wie sagte Jean-Claude Juncker ohne rot zu werden: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
    • Wow, 1 Windkraftanlage liefert nur Strom für etwas mehr als 2 Pkw. Jetzt ist mir klar geworden, warum Seehofer gegen Windkraftanlagen ist: Er will Merkels Elektroautoziel verhindern. :D
      Selten so einen Zahlenmüll gelesen ;zzzz;
      Perseus