Touratech insolvent....!?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Die einzigen und ersten Gewinner einer Insolvenz sind die Insolvenzverwalter °H°

      Die meisten saugen den letzten Saft aus dem Unternehmen und verscherbeln den Rest °F°

      Bei 400 Mitarbeitern ist das jedoch Gott sei Dank nicht ganz so einfach ;pfeif;

      Ich wünsche TT viel Glück und einen nicht ganz so gierigen Verwalter ❗️
      Das Leben ist zu kurz um kleine häßliche Autos und Motorräder zu fahren ;pfeif;
    • Diese Diskussionen in Deutschland sind immer geil.

      Am Schluss ist nicht derjenige an der Misere Schuld der den Karren aus welchen Gründen auch immer in den Dreck gefahren hat (inklusive Geiz ist geil Kunden) sondern irgendwelche andeten.

      Der böse Insolvenzverwalzer versucht den Unfug zu korrigieren den der ach so intelligente Besitzer verbockt hat.

      Ja, dafür bekommt er Geld.
      Und das zu Recht.
    • Ich weiß ja nicht wie die Hierarchie bei TT aufgebaut ist, aber ich habe immer gestaunt, dass der Eigentümer sich offensichtlich jede Menge Zeit nimmt um durch die Weltgeschichte zu gondeln. Werbetechnisch ist das schon eindrucksvoll, aber ein Unternehmen mit 400 Mitarbeitern managt man nicht einfach mal so zwischen zwei Weltreisen.
      Delegieren ist gut und schön, aber letztendlich muss der Chef den Kopf hinhalten, wenn es schief geht. Neben dem eigenen Einkommen ist er auch für seine Mitarbeiter verantwortlich.
      Schöne Grüße aus Saar-Lor-Lux
      Peter
    • Ist natürlich alles Spekulation.

      Aber es ist nun mal so, dass bei grösseren Unternehmen andere Qualitäten gefragt sind als bei der Gründung eines Zwei-Mann-Unternehmens.

      touratech.de/vollmeldungen/art…h-den-touratech-shop.html

      Eventuell hat man die Anforderungen dann dochbetwas unterschätzt.

      Schlecker lässt grüssen.
    • Jungkeiler schrieb:

      Die einzigen und ersten Gewinner einer Insolvenz sind die Insolvenzverwalter °H°

      Die meisten saugen den letzten Saft aus dem Unternehmen und verscherbeln den Rest °F°

      Bei 400 Mitarbeitern ist das jedoch Gott sei Dank nicht ganz so einfach ;pfeif;

      Ich wünsche TT viel Glück und einen nicht ganz so gierigen Verwalter ❗️
      scheinst dich ja gut auszukennen, leider setzt das Insolvenzrecht sehr enge Grenzen und die Bezahlung des Insolvenzverwalter ist klar definiert und kann man hier nachlesen.
      Ralf aus der Pfalz ;Q;
    • Smarty schrieb:

      Ist natürlich alles Spekulation.

      Aber es ist nun mal so, dass bei grösseren Unternehmen andere Qualitäten gefragt sind als bei der Gründung eines Zwei-Mann-Unternehmens.

      touratech.de/vollmeldungen/art…h-den-touratech-shop.html

      Eventuell hat man die Anforderungen dann dochbetwas unterschätzt.

      Schlecker lässt grüssen.
      Klar ist das Spekulation, aber wir sind ja hier dabei die Ursachen zu "erforschen" ;pfeif;
      Schöne Grüße aus Saar-Lor-Lux
      Peter
    • Smarty schrieb:

      Diese Diskussionen in Deutschland sind immer geil.

      Am Schluss ist nicht derjenige an der Misere Schuld der den Karren aus welchen Gründen auch immer in den Dreck gefahren hat (inklusive Geiz ist geil Kunden) sondern irgendwelche andeten.

      Der böse Insolvenzverwalzer versucht den Unfug zu korrigieren den der ach so intelligente Besitzer verbockt hat.

      Ja, dafür bekommt er Geld.
      Und das zu Recht.
      Ob das alles immer so Rechtens ist ist hier die Frage?
      Ich habe da meine Erfahrungen mit einigen Betrieben machen dürfen und gesehen wie die Herren Ihr Schäfchen ins Trockene gebracht haben!!
      Da war nichts bis wenig von Sanierung usw zu erkennen!
      Du scheinst Dich da ja ebenfalls gut auszukennen, so wie Du schreibst waren sie offensichtlich nicht bei Dir sondern Du eher bei den Geschädigten❓
      Das Leben ist zu kurz um kleine häßliche Autos und Motorräder zu fahren ;pfeif;
    • Peterchen-Prinzip: immer eine Stufe weiter hoch und nie hoch genug.....

      Beispiel aus der Region vor etlichen Jahren:
      vom kleinen Lädchen bis zum Absturz - Orgel-Schmitt -> Computer-Schmitt -> Escom -> Escom AG mit immer mehr - auch internationalen Filialen - und mehreren 100MIo Umsatz, im Größenwahn Firmen gekauft mit CPUs verzockt, Umsatzeinbruch, im Ergebnis die Farbe von tiefschwarz nach tiefrot gewechselt -> Absturz = aus, fertig, Feierabend.
      The GS is the ugliest but coolest bike

      Viele Grüße
      HaJü (DA-)
    • HaJü schrieb:

      Peterchen-Prinzip: immer eine Stufe weiter hoch und nie hoch genug.....

      Beispiel aus der Region vor etlichen Jahren:
      vom kleinen Lädchen bis zum Absturz - Orgel-Schmitt -> Computer-Schmitt -> Escom -> Escom AG mit immer mehr - auch internationalen Filialen - und mehreren 100MIo Umsatz, im Größenwahn Firmen gekauft mit CPUs verzockt, Umsatzeinbruch, im Ergebnis die Farbe von tiefschwarz nach tiefrot gewechselt -> Absturz = aus, fertig, Feierabend.
      kann mich gut an die Firma erinnern. Ist man damals kaum dran vorbei gekommen. Es waren wohl die goldenen Jahre, in denen das PC-Geschäft für jeden erschwinglich wurde...

      Ich denke, Touratech hat den Überblick verloren, wenn ich mir den aktuellen Katalog ansehe (1000 Seiten?).
    • Nun, ich hatte den Eindruck, dass Frau Ramona Schwarz durchaus wusste, was sie zu tun und wie sie das Unternehmen zu führen hatte.

      Wenn nun die Ursachen für die Insolvenz beseitigt sind, dann fällt es dem vorläufigen Insolvenzverwalter natürlich leicht, das Unternehmen zu erhalten. Anscheinend ist ja Masse da.
      Was allerdings richtig ist, wenn die Masse nicht ausreicht, dann wird vom vorhandenen Kapital zuallererst der Insolvenverwalter bezahlt, seine Vergütung ist gesetzlich geregelt und sehr sehr großzügig. Bleibt dann was übrig, kommt der Staat (Fiskus) mit Steuern, Abgaben, Gebühren. Ist dann immer noch was da, kommen die Gläubiger in der Reihenfolge eventueller Sicherheiten wie Grundschulden und Hypotheken. Ganz zum Schluss dann Mitarbeiter und ungesicherte Forderungen, die auch noch in ne Reihenfolge gebracht werden.

      Also wenn was für die Mitarbeiter bleibt, möglicherweise nicht 100 % der Ansprüche, dann wurde der Insolvenzverwalter und der Staat zu 100% befriedigt. (zumindest was finanzielle Forderungen angeht, bevor hier wieder Kopfbilder entstehen)

      ich füge mal aus dem Gesetzestext ein, was der Insolvenzverwalter so kriegt:

      "Insolvenzrechtliche Vergütungsverordnung vom 19. August 1998 (BGBl. I S. 2205), die zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 13. April 2017 (BGBl. I S. 866) geändert worden ist"



      § 2 Regelsätze



      (1) Der Insolvenzverwalter erhält in der Regel
      1.
      von den ersten 25.000 Euro der Insolvenzmasse 40 vom Hundert,
      2.
      von dem Mehrbetrag bis zu 50.000 Euro 25 vom Hundert,
      3.
      von dem Mehrbetrag bis zu 250.000 Euro 7 vom Hundert,
      4.
      von dem Mehrbetrag bis zu 500.000 Euro 3 vom Hundert,
      5.
      von dem Mehrbetrag bis zu 25.000.000 Euro 2 vom Hundert,
      6.
      von dem Mehrbetrag bis zu 50.000.000 Euro 1 vom Hundert,
      7.
      von dem darüber hinausgehenden Betrag 0,5 vom Hundert.
      (2) Haben in dem Verfahren nicht mehr als 10 Gläubiger ihre Forderungen angemeldet, so soll die Vergütung in der Regel mindestens 1.000 Euro betragen. Von 11 bis zu 30 Gläubigern erhöht sich die Vergütung für je angefangene 5 Gläubiger um 150 Euro. Ab 31 Gläubiger erhöht sich die Vergütung je angefangene 5 Gläubiger um 100 Euro.


      Also aus den ersten 25 000 Euro Masse kriegt er 40 % das sind schon mal 10 000 Euro. Ich habe nun keine Ahnung, wie groß die Masse ist, aber aufgrund der Gebäude und den Patenten, den Maschinen und dem gelagerten Material und wirds wohl über 500 000 liegen. Was darüber liegt bleibt mit 2 % beim Insolvenzverwalter hängen. Nicht schlecht , oder?

      Diese Summen fehlen natürlich für die Verbindlichkeiten und Löhne.

      Von daher kann ich den Spruch von Jungkeiler zum Insolvenzverwalter verstehen. Für den Honda-Fahrer: Natürlich ist es für einen Insolvenzverwalter nicht immer einfach, den Betrieb so umzustrukturieren, dass er weitergeführt werden kann. deswegen darf ja auch nicht jeder Anwalt sich eine goldene Nase an den Pleiten anderer verdienen. Sicher bekommt er zu Recht Geld, man könnte die Vergütung auch mehr nach Aufwand/Zeit strukturieren und nicht an dem Wert. Die Werkstattstzunde kostet ja auch immer das gleiche, egal ob Du ne Africa Twin mit Automatik bringst oder nen Innova.

      Ich bin aber guter Dinge für TT, das wird schon gut gehen.
    • Ralf_GSX1400 schrieb:

      Währest du meinem Link gefolgt hättest du weniger tippen müssen
      Ralf Du hast Recht, Asche auf mein Haupt. ;(

      Die Links sind aber auch nicht mehr so deutlich zu erkennen wie in anderen Foren. DA ist nur das kleine Symbol dahinter. Früher wars blau und unterstrichen.

      Ich habs übersehen. °q°
    • HaJü schrieb:

      Peterchen-Prinzip: immer eine Stufe weiter hoch und nie hoch genug.....

      Beispiel aus der Region vor etlichen Jahren:
      vom kleinen Lädchen bis zum Absturz - Orgel-Schmitt -> Computer-Schmitt -> Escom -> Escom AG mit immer mehr - auch internationalen Filialen - und mehreren 100MIo Umsatz, im Größenwahn Firmen gekauft mit CPUs verzockt, Umsatzeinbruch, im Ergebnis die Farbe von tiefschwarz nach tiefrot gewechselt -> Absturz = aus, fertig, Feierabend.
      Was glaubst du, wieviele solcher "Eintagsfliegen" ich schon hinten auf dem Rücksitz durch Frankfurt kutschiert habe... Stichwort: Neuer Markt - Startups.... Namen verkneife ich mir jetzt mal besser, wäre sonst etwas unseriös, aber es waren schon so einige "Großg'hupferte" dabei... .|.
      Gruss Roger
      Grip ist wie Luft - beides vermisst man erst, wenn's nicht mehr da ist....
    • Smarty schrieb:

      Der böse Insolvenzverwalzer versucht den Unfug zu korrigieren den der ach so intelligente Besitzer verbockt hat.

      Ja, dafür bekommt er Geld.
      Und das zu Recht.

      Ralf_GSX1400 schrieb:

      leider setzt das Insolvenzrecht sehr enge Grenzen und die Bezahlung des Insolvenzverwalter ist klar definiert

      Jungkeiler schrieb:

      und gesehen wie die Herren Ihr Schäfchen ins Trockene gebracht haben!!
      das hat leider nur allzu oft ein bitteres Geschmäckle... es ist hier bei uns erst vor kurzem ein gewaltiger Prozess gegen den früheren Insolvenzverwalter von Bohlen und Doyen ndr.de/nachrichten/niedersachs…sprochen,wiesmoor154.html(ein überregional tätiges Unternehmen im Spezialbau tätig) zu Ende gegangen, weil der alte Verwalter für wenige Wochen Arbeit 14,5 Millonen €uronen eingestrichen hat. Fest gelegte Sätze hin oder her, dass passt nicht!
      Wie will man dem kleinen Angestellten klar machen, dass er sich neue Arbeit suchen darf, der alte langjährige Lieferant auf den meisten Rechnungen sitzen bleibt aber der Verwalter sich diese Summe genehmigt? Nee, da hört auch mein Verständnis auf! Das ein versierter Fachmann eine entsprechende Entlohnung bekommt, ist in Ordnung! Aber die Anforderungen an das Können eines Insolvenzverwalters und die Entlohnung passen nach meiner Meinung in Deutschland nicht! Ich hätte da noch mehr Fälle auf Lager, würde aber den Fred hier sprengen....
      LG aus dem Land der Eierberge °v° wünscht Rewert

      der die letzte wahre GS fährt! Danach wurd' nur noch mit Wasser gebaut...
    • remi22 schrieb:

      Aber die Anforderungen an das Können eines Insolvenzverwalters und die Entlohnung passen nach meiner Meinung in Deutschland nicht! Ich hätte da noch mehr Fälle auf Lager, würde aber den Fred hier sprengen....
      Wohl wahr....
      Wie sagte mir einmal ein Notar -so ganz im Vertrauen- als er es geschafft hatte, vom Rechtsanwalt zum Notar bestellt zu werden: Jetzt habe ich eine Gelddruckmaschine.... :S
      Oder der 19-jährige! Fußballspieler hier in D, der bis dato ein Jahreseinkommen von € 250.000,00 °DD° hatte und nun eine 2-jährige Vertragsverlängerung mit einem garantierten Jahresgehalt von NETTO € 1.000.000,00 ablehnte, weil ihm das zu wenig war...
      ... und dann laufen die Deppen immer noch in ein Fußballstadion, lassen sich von der Ticket-Mafia übern Tisch ziehen und nachher von ein paar Ultras die Fresse polieren... schöne Fußballwelt... ;jaja;
      Aber du hast recht, Rewert, wir schweifen ab.... um was ging's noch mal... achso ja, TT.... naja, wir werden den weiteren Ablauf aus der Presse erfahren...
      Gruss Roger
      Grip ist wie Luft - beides vermisst man erst, wenn's nicht mehr da ist....
    • 10 Millionen für Herrn Zetsche wegen des hohen Risikos, nämlich beim Lügen erwischt zu werden ;pfeif; |o|
      Es wird schon weitergehen bei Touratech. Heute morgen erst einen neuen Newsletter bekommen.
      Außerdem muß man manchen GS Fahrern ihre Pilgerstätte erhalten. Wenn ich in FB lese, wie oft manche zu Touratech nach Kassel zum Kaffeetrinken fahren. Was sollen die ohne denn machen ;lach; ;lach; ;lach; ;wink;
    • Es scheint aber auch interessante Beurteilungen von Mitarbeitern zu geben die ein etwas anderes Bild zeichnen. Ist auch auf der Facebookseite zu finden.

      Gesendet von meinem SM-G928F mit Tapatalk
      Ralf aus der Pfalz ;Q;
    • GStrecker schrieb:

      @remi= Warum und wofür bekommt ein Herr zetsche über 10 Millionen Jahresgehalt? Ich glaube ich hatte die Frage schon mal hier gestellt.
      für so'n paar Groschen geht unser Insolvenzverwalter von der o.g. Geschichte erst gar nicht arbeiten! ;cool; Das mit den Managergehältern ist auch so eine Sache....

      Castor schrieb:

      Hier für alle mit Facebook ein aktuelles Statement von Herbert Schwarz
      der sieht aber nicht gut aus und das Statement sehr improvisiert... aber er hat das Wesentliche gesagt, es kam nicht genug Umsatz! Also zu groß geworden...
      LG aus dem Land der Eierberge °v° wünscht Rewert

      der die letzte wahre GS fährt! Danach wurd' nur noch mit Wasser gebaut...
    • remi22 schrieb:

      aber er hat das Wesentliche gesagt, es kam nicht genug Umsatz! Also zu groß geworden...
      Da liest man mal wieder, wie jeder etwas anderes hört. Ich habe nur von einem schwierigen Jahr 2016 gehört, wo der Umzug wegen Produktionsausfällen und Softwareproblemen viel Zeit, Umsatz und Produktion gekostet hat.

      Aber schön, wenn in diese Aussage "zu groß geworden" hinein interpretiert wird.
      Grüsse aus Siegburg, Micha mit seiner R1200R LC

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von griffel ()