Regt nur mich dieser Elektroauto Hype auf?

    • Ich finde, dass auf jeden Fall ein Umdenken in der Automibilbranche und auch in der Politik stattfinden muss. Das größte Problem im Moment sehe ich einfach darin, dass in Deutschland noch keine ausreichende Infrastruktur mit Ladesäulen vorhanden ist. Wenn das einmal flächendeckend ausgebaut ist, kann man den Leuten den Kauf eines E-Autos auch schmackhafter machen.
    • das ist doch alles nicht gewollt bis dato,
      für Elektroautos müssen Induktionsschleifen in die Fahrbahnen eingebaut werden,
      auch auf den Stellplätzen (z.B.Parken, Shoppig,Tanken...), egal wo...
      Aussteigen und Stecker an die Buchse ... das ist doch jetzt schon völlig überholt,
      vorher schrauben wir lieber noch an der EU Norm 5 (2020) für die Bikes ,
      Norm 6 KFZ a, b, c, d, e ;keule; bin gespannt ob sie es bis z schaffen oder zur Norm 7 2035 kommt
      ist ja auch egal,
      der 40 Tonner aus Polen mit Norm 1 oder 2 drückt mir immer schön die Partikel auf der Autobahn/Stadt/Bundesstraße
      ins Gesicht, bin ja froh, dass mein E1 einen Kohlefilter hat :/
      Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!
    • GStrecker schrieb:

      ausserdem ist ein Elektroauto in der Ökobilanz der Herstellung schmutziger wie ein Diesel (hoffe ich habe das richtig formuliert)
      In der Herstellung ja! Im gesamten "Lebenszyklus» ist das E-Auto um Längen sauberer! (Egal wie der Strom produziert wird)
    • Cladoli schrieb:

      GStrecker schrieb:

      ausserdem ist ein Elektroauto in der Ökobilanz der Herstellung schmutziger wie ein Diesel (hoffe ich habe das richtig formuliert)
      In der Herstellung ja! Im gesamten "Lebenszyklus» ist das E-Auto um Längen sauberer! (Egal wie der Strom produziert wird)


      Was für ein "Lebenszyklus" ? wer rechnet den aus ? gibt es hierzu eine Studie ?

      und Deine Worte in der Klammer sind ja wohl der Oberhammer !!!
      ich sag nur Kohle oder Atom.......
      Wer Rechtschreibfehler findet °y° , darf sie behalten.... |o|
    • In der norwegischen Presse wurde dieses Thema bereits sehr gut behandelt. Von seiten des Autofahrers (Vereinigung NAF/ soetwas wie ADAC) und der Wissenschaft und Forschung.
      Vielleicht weil die Leute offener sind, und oder da es keine Stimmung-macher der Auto-lobby gibt?
      Ich lege jetzt keine verlinkung auf die Artikel aus, da diese natürlich auf norwegisch geschrieben sind! Auch werde ich mir die Arbeit nicht machen diese zu übersetzen!
      Warum auch, diejenigen die offen sind und sich dafür interressieren und nicht nur Stammtisch und Bild Zeitung nachplappern werden sich selbst gerne informieren!
      Diejenigen die nur nachplappern, kann und möchte nicht überzeugen und nicht meine Zeit widmen!
    • Ich glaube nach wie vor nicht an die E—Mobilität.
      Vielleicht im Stadtverkehr aber auf der Strecke.
      In der Urlaubszeit oder an langen Wochenenden bilden sich schon jetzt häufig Schlangen an den Autobahntankstellen. Ein Tankvorgang incl. Zahlung dauert dann ca. 10—15 Minuten.
      Der Ladevorgang für ein E—Auto dauert mehrere Stunden.
      Wer glaubt denn wirklich, dass wir in Deutschland in kurzer Zeit die Infrastruktur dafür schaffen werden.
      Ich nicht. ;lach;
    • Wer hat Dir erzählt, dass der Ladevorgang für ein E-Auto mehrere Stunden dauert?

      Daheim an der Schuko Steckdose, oder an der Wallbox vielleicht, aber an den Schnellladern entlang der Autobahn habe ich meinen Joniq innerhalb von ca. 30 Min. von fast 0% auf über 95% (Für die Skeptiker: Sind dann aber auch "nur" gut 200km Reichweite)
      Das Auto könnte doppelt so schnell laden, aber, ganz richtig, die Infrastruktur gibt es noch nicht her. (Ausser in Fürholzen West und Zusmarshausen, bzw. die Supercharger für Tesla)

      Man muss seine Fahrten einfach gut und vor allen Dingen unter anderen Gesichtspunkten planen als mit einem Verbrenner. Die Tour, die die Auto Bild Redakteure so abschreckend beschreiben hätte man mit anders gesetzten (Schnell) Ladepunkten auch viel entspannter durchführen können.

      Ich jedenfalls habe viel Spass mit meinem EV, fast so viel wie mit der KTM ;-)
    • Cladoli schrieb:

      GStrecker schrieb:

      ausserdem ist ein Elektroauto in der Ökobilanz der Herstellung schmutziger wie ein Diesel (hoffe ich habe das richtig formuliert)
      In der Herstellung ja! Im gesamten "Lebenszyklus» ist das E-Auto um Längen sauberer! (Egal wie der Strom produziert wird)
      chip.de/artikel/E-Mobilitaet-O…ektroautos_115720044.html

      upi-institut.de/upi79_elektroautos.htm

      wupperinst.org/uploads/tx_wupp…itaet_TB_Oekobilanzen.pdf


      Nicht Bild Zeitung sondern relativ seriöse Quellen.
    • macht euch keinen Kopp..die Ladestationen sind nur eine Übergangslösung ( bis auf zu Haus).
      Der Austauschakku wird das Problem lösen...und in Karosserieflächen integrierte Solarmodule werden im Stillstand für Zusatzladung sorgen.
      Member of GS-World KAT ;°)
      Meiner Meinung zu widersprechen lohnt nicht, da ich alle anderen Meinungen ungelesen akzeptiere http://de.wikipedia.org/wiki/Meinung
    • ist ja alles gut und schön, aber wenn wir schon umstellen dann aber richtig und nicht mit einen Motor der zwar anders ist aber letztendlich in der Ökobilanz nicht viel mehr Entlastung bringt wie der Verbrenner.

      Dann glaube ich ist die Brennstoffzelle doch wohl die beste und effektivste Entlastung. Oder sehe ich das falsch?
    • Cladoli schrieb:

      GStrecker schrieb:

      ausserdem ist ein Elektroauto in der Ökobilanz der Herstellung schmutziger wie ein Diesel (hoffe ich habe das richtig formuliert)
      In der Herstellung ja! Im gesamten "Lebenszyklus» ist das E-Auto um Längen sauberer! (Egal wie der Strom produziert wird)
      ja ne ist klar, wir zapfen direkt an der Sonne an ,
      ich arbeite schon seit Jahren an dem Kabel...mir geht nur langsam der Platz und Rohstoff aus °XX°
      Leute wir haben Windräder, die müssen abgeschaltet werden , weil keine Nachfrage besteht,
      die Kraftwerke bekommen Prio in der Versorgung °RR°
      Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!
    • justme schrieb:

      Wer hat Dir erzählt, dass der Ladevorgang für ein E-Auto mehrere Stunden dauert?

      Daheim an der Schuko Steckdose, oder an der Wallbox vielleicht, aber an den Schnellladern entlang der Autobahn habe ich meinen Joniq innerhalb von ca. 30 Min. von fast 0% auf über 95% (Für die Skeptiker: Sind dann aber auch "nur" gut 200km Reichweite)
      Das Auto könnte doppelt so schnell laden, aber, ganz richtig, die Infrastruktur gibt es noch nicht her. (Ausser in Fürholzen West und Zusmarshausen, bzw. die Supercharger für Tesla)

      Man muss seine Fahrten einfach gut und vor allen Dingen unter anderen Gesichtspunkten planen als mit einem Verbrenner. Die Tour, die die Auto Bild Redakteure so abschreckend beschreiben hätte man mit anders gesetzten (Schnell) Ladepunkten auch viel entspannter durchführen können.

      Ich jedenfalls habe viel Spass mit meinem EV, fast so viel wie mit der KTM ;-)
      Ich möchte die E—Mobilität nicht schlecht reden.
      Habe bei Hyundai mal nachgelesen. 80% in 0,5 Std an einer 50KW Ladestation. Von diesen Ladestationen wird es so schnell wohl nicht genug geben
    • GStrecker schrieb:

      ist ja alles gut und schön, aber wenn wir schon umstellen dann aber richtig und nicht mit einen Motor der zwar anders ist aber letztendlich in der Ökobilanz nicht viel mehr Entlastung bringt wie der Verbrenner.

      Dann glaube ich ist die Brennstoffzelle doch wohl die beste und effektivste Entlastung. Oder sehe ich das falsch?
      Gerald,
      Der Wasserstoff für die Brennstoffzelle wird über die Elektrolyse mit hohem Energieaufwand erzeugt, d.h. die dazu benötigte elektrische Energie wird in Kraftwerken(Konventionell, regenerativ= Energiemix) erzeugt..und würde letztendlich keinen energetischen Vorteil gegenüber LI-akkus bringen...nur einen Zeitvorteil beim "Betanken" sofern keine Wechselakkus zum Einsatz kommen.
      Weiterhin ist das Betriebsrisiko bei hochexplosivem Wasserstoff in Drucktanks erheblich höher als bei Li-Akkus. Der Energieaufwand bei der Herstellung von Brennstoffzellen ist unwesentlich geringer als bei Akkus, welche unter Berücksichtigung eines systematischen Recycling auch noch günstiger für die Akkus ausfällt.
      Fazit : Aus der Brennstoffzelle kann nur soviel Energie herausgeholt werden wie zuvor für die Erzeugung des Wasserstoffs abzüglich der Energiewandlungsverluste hineingesteckt würde....damit ist die Brennstoffzelle nur eine " etwas intelligentere Zwischenlösung" als Hybridantriebe.
      Nicht ohne Grund wird in der großindustriellen Anwendung für Elektroantriebe ( Fähren, Schiffe, Blackstartgeneratoren etc. ) der Li-Ionen Speicherakku( derzeit bis 25MW Nennleistung) als derzeit innovativste Lösung eingesetzt, ..vor der Brennstoffzelle welche eine schlechtere Energiebilanz aufweist.
      Unter Berücksichtigung von weiterhin steigender regenerativer Primärenergieerzeugung ist der Vorteil der Energiespeicherung( Akkus) wegen der geringeren Verluste gegenüber elektrischer Energie in der wasserstofftechnologisch betrachteten Energieerzeugung weiter steigend.

      Tesla entwickelt derzeit übrigens ein Wechselakkusystem mit automatisiertem Akkuwechsel in weniger als 5min und hat dieses Sytem der Fachpresse vor zwei Wochen in Vorserienmodellen vorgeführt.
      Member of GS-World KAT ;°)
      Meiner Meinung zu widersprechen lohnt nicht, da ich alle anderen Meinungen ungelesen akzeptiere http://de.wikipedia.org/wiki/Meinung

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    • Cladoli schrieb:

      GStrecker schrieb:

      ausserdem ist ein Elektroauto in der Ökobilanz der Herstellung schmutziger wie ein Diesel (hoffe ich habe das richtig formuliert)
      In der Herstellung ja! Im gesamten "Lebenszyklus» ist das E-Auto um Längen sauberer! (Egal wie der Strom produziert wird)
      Hi, sind auch die dann Millionen von Accu´s bei der Entsorgung bedacht ?
      Grüße aus dem Taunus RÜD

      Horst




      "Treibt die Kühe nach Süden" (John Wayne)

      [url]http://www.msc-michelbacherhuette.de[/url]
    • Zum Thema Anti-Auto-Hype sollte man sich offizielle Stickoxidgrenzwerte anschauen: in Produktionsräumen 900 mikrogramm, auf der Straße 40 mikrogramm.
      Die Unterschiedlichkeit dieser beiden Grenzwerte sagt alles aus zur Glaubwürdigkeit der deutschen bzw. europäischen Umweltpolitik.
      Hintergrund dieser Geschichte ist der Wunsch nach Abschaffung des Invidualverkehrs, und den Führerschein darf man nur noch mit Sondergenehmigung machen (nicht wörtliches Zitat einer Aussage von Merkel).
      lg
      Pünktchen
    • @ GS Opa: 50 KW Säulen gibt es inzwischen an (fast) jeder und bis Ende 2018 wohl an jeder T+R Raststätte. An einigen bereits jetzt 100 KW (kann der Ioniq) und in Zusmarshausen bereits 175 KW (kann bis jetzt noch kein Auto!) Lader.

      @Juerg: Der Ioniq ( hyundai.de/Modelle/IONIQ-Elektro.aspx ) ist das Elektroauto von Hyundai.

      Beim Wechselakkuthema sehe ich das Problem

      1. wie beim bisherigen Laden auch, in der Infrastruktur (Lagerhaltung, "Transport" Auto-Ladestation-Lager-Auto)

      2. beim Preis: Wenn Dir einer den Wechselakku zu Verfügung stellt wird er m.M. nach den Preis nach zur Verfügung stehender km-Leistung berechnen und sich dabei an bisherigen Kosten von Verbrennern orientieren und nicht die deutlich geringeren Energiekosten/km für den Strom zugrundelegen.

      3. an der notwendigen Vereinheitlichung der/des Akkusystems. Bisher bekommen die Hersteller ja schon nicht einmal die Ladesysteme einheitlich hin.