cls kettenöler evo tour an der xr

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    • Hansemann schrieb:

      ich bin mir nicht sicher, ob durch Oiler auch die Außenseiten der Kettenglieder ausreichend vor Korrosion geschützt werden. Spray nehm ich auch nicht mehr, ich lass die laufende Kette über einen Ballistol getränkten Lappen drehen, die sieht da optisch sauber und geschmiert aus.
      Ballistol ist meines Wissens nach ein Reinigungsöl, eigentlich zu dünnflüssig um die Kette entsprechend zu schmieren.
      Gruss Roger

      Grip ist wie Luft...beides vermißt man erst wenn's fehlt...

      ... und 2020 bleibt alles beim alten... also weiter mit S1000XR-HP .. ;daumen;
    • Saubere Arbeit. :thumbup:
      Ich nutze hks-czech.de/produkte/hks-extrem.
      Kette nach Neukauf der XR grundgereinigt und dann ausschließlich HKS.
      Bin sehr zufrieden.
      Gruß

      Tom aus Dortmund


      Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.“ (Oscar Wilde)
    • Hi,

      Was ich nicht verstehe:

      Warum integriert man die Kettenreinigung und Kettenschmierung in high tech 2Rädern nicht serienmäßig.?

      Ist das zu teuer?

      In deutschen e Autos hat man doch schon vorsorglich eine Ölwarnlampe eingebaut, weil e Autos zwar 30% weniger Bauteile hat aber 200% teurer sind wie Verbrenner.

      Gruß
      Giovanni

      der lieber kein Öl auf Felge und Reifen sehen möchte
    • Hi

      verwechsle ich hier etwas?

      " Wer hat/hatte dichte oder undichte Bremssättel an seiner R1250 GS/GSA "

      Ich habe solche Kettenöler am Töff gesehen - Sah nicht sehr vertrauenswürdig aus.

      Ergo hab ich es gelassen.

      Und wenn High tech Ings schon für ein E mobil eine Ölwarnlampe integrien,

      ok habs verstanden. kann man nicht besser machen, ok ok ok

      Asche auf mein Haupt, ergo fahre ich mit Kardan weiter und hab das Prob. nicht.

      Irgendwann nach 200000Km wird Kardan gewechselt.

      Gruß
      Giovanni
    • Man kann aus allem eine Wissenschaft machen. Die Ketten haben grundsätzlich eine Dauerfettfüllung. Die Haltbarkeit wir mehr durch den Einsatz als durch die Pflege bestimmt, ohne sieht es halt schnell nicht schön aus. An meiner ersten XR hat die Kette fast 30 000 km gehalten und sah wegen Wintereinsatz ziemlich vergammelt aus. Erst als ich sie 3 - 4 mm vom Kettenrad an der 9-Uhr-Stellung abheben konnte musste sie gewechselt werden. Die zweite Kette (die teure D.I.D. statt der billigen OEM-Regina) habe ich gehütet wie einen Augapfel, nach 25 000 km war die aber auch fertig und da ich die Möhre verkauft habe, hab ich sie nicht mehr gewechselt, reif wäre sie aber gewesen.

      Jetzt lass ich die Kette durch den Ballistol-Lappen laufen, schmieren tut das nicht, hält aber sauber und rostfrei. Sieht aus wie neu. Das genügt mir. Wenn ich sie abheben kann, kommt ein neuer Satz mit Ritzel und Kettenrad drauf (diesmal die billigste/kostengünstigste) und dann ist es mir egal, wenn das Kettenrad etwas eingelaufen sein sollte. Die Längung der Kette ist aber das erste Verschleißanzeichen.

      Wer jetzt die Lebensdauer der Kette durch einen Öler verlängern möchte, kann das natürlich tun. Schließlich kann sich das beim dritten Ketten/Kettenrad/Ritzelsatz rentieren, da könnten dann schon 100 000 km vergangen sein.

      Bis es so weit ist, fahre ich aber möglicherweise wieder GS, oder K
      ich übe noch
      www.motorrad-blog.eu
    • Hans, m.E. wird nur die Hülse( welchen den Bolzen umschließt) und der Bolzen gemäß beigefügter Skizze vom Dauerfett geschmiert....die Rolle welche auf der Hülse dreht hingegen vom externen Kettenfett( sofern welches vorhanden ist)...
      sehe ich da etwas falsch? Hinzu kommt noch die Kontaktreibung der Rolle und Innenlaschen mit dem Ritzel und dem Kettenblatt welche gewissermaßen auch dem Verschleiß unterliegt.

      x-ringkette1.jpg
      Member of GS-World KAT ;°)
      Meiner Meinung zu widersprechen lohnt nicht, da ich alle anderen Meinungen ungelesen respektiere
    • Dirk hat vollkommen recht. Die Rollenlaufflächen sollten geschmiert werden, dort ist die Reibung am grössten.
      Ballistol reinigt aber fettet nicht - zumindest nicht ausreichend. Eine gut gepflegte Kette kann bei „normalem“ Einsatz (kein Salz, keine permanente ruckartige Beanspruchung) auch mal 50-60.000 km halten...
      Gruss Roger

      Grip ist wie Luft...beides vermißt man erst wenn's fehlt...

      ... und 2020 bleibt alles beim alten... also weiter mit S1000XR-HP .. ;daumen;
    • Spark schrieb:

      Hans, m.E. wird nur die Hülse( welchen den Bolzen umschließt) und der Bolzen gemäß beigefügter Skizze vom Dauerfett geschmiert....die Rolle welche auf der Hülse dreht hingegen vom externen Kettenfett( sofern welches vorhanden ist)...
      sehe ich da etwas falsch? Hinzu kommt noch die Kontaktreibung der Rolle und Innenlaschen mit dem Ritzel und dem Kettenblatt welche gewissermaßen auch dem Verschleiß unterliegt.
      Das kann sein, das Bild sieht gut und logisch aus. Wie gesagt, man kann aus allem eine Wissenschaft machen. Ich mach's mir halt einfach, weil ich den Eindruck habe, dass die Lebensdauer einer Kette durch Öler und ständiges Gefette nur gering beeinflusst wird. Ich glaube dass die Schmirgel-Wirkung von Schmutz und Rost schädlicher ist. Von mir aus kann das jeder halten, wie sie/er mag.

      Für die XR-Fahrer noch ein Prtaxis-Tip: Die Kette nicht so stark spannen, also eher an der Obergrenze der Werte die BMW vorgibt. Ich habe festgestellt, wenn die nach Inspektionen an der Minimalgrenze gespannt war, hat sie sich innerhalb einer Woche wieder auf die Obergrenze gelängt. Strellt man sie auf die Obergrenze ein, bleibt der Durchhang lange erhalten. Ketten die aber durch straffe Einstellung ständig gelängt werden, verschleißen schneller. Die XR hat aus Gründen der Stabilität beim Angasen eine relativ lange Schwinge, deswegen braucht das Möpp auch wegen der für ein solches Motorrad relativ langen Federwege einen gewissen Durchhang als Ausgleich beim Beschleunigen und Federn. Ist die Kette zu straff, geht der Zug eben auf die Hülsen und Bolzen und die Kette längt sich. Wenn man die vom Kettenrad abheben kann, ist sie verschlissen. Kann man das nicht, kann man sie noch fahren. Das ist bei meiner Ballistol-Lappen gepflegten Kette der Fall.


      Blacky schrieb:

      Eine gut gepflegte Kette kann bei „normalem“ Einsatz (kein Salz, keine permanente ruckartige Beanspruchung) auch mal 50-60.000 km halten...

      Hat sie selbst bei der F 650 GS Twin meiner Frau nicht. Die ist nur im Sommer gefahren und bestimmt nicht ruckartig. Obwohl die "kleine" GS nur 71 PS hat und die XR 160 gab es keinen signifikanten Laufleistungsunterschied, die waqr auch nach 30 000 km fertig. Allerdings waren beide Erstausrüstungsketten die preisgünstigen Regina-Ketten. Wie in meinem ersten Beitrag geschrieben, die teureren DID halten auch nicht länger.

      Ich mach hier kein Fass auf wegen Ketten Eurer Zweit- und Drittmotorräder, schmiert und fettet oder beölt sie wie ihr wollt. Sauber und rostfrei müssen sie sein. Alles andere ist persönlich ;-)
      ich übe noch
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