CONTI ROAD ATTACK 3

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    • Wenn ich mal bisschen spekuliere, würde ich befürchten, das dieser Reifen - wie eigentlich alle Strassenreifen von Conti - eine eher weichere Karkasse hat.

      Und das passt vom Charakter mMn nicht wirklich zur GS. Sieht man zbsp am PST2; der hat eher eine etwas härtere Flanke und fährt sich deswegen so gut.

      Aber das sind keine Fakten, sondern nur Vermutungen
    • Dijaexxl schrieb:

      Blacky schrieb:

      Die was...? ?(
      passende. Das kommt wenn man nachts mit dem iPad unter der Decke im iNet surft. :)
      Mal schauen ob es eine Freigabe geben wird. Ich würde gerne einen Straßenreifen montieren wollen. Da ich wohl nie in die Pampa abbiegen werde.
      Da glaube ich ganz fest dran.
      Sonst würden sie diese Grösse gar nicht bringen.
      Einfach mal auf der Webseite anschreiben.
      Im Normalfall sagen sie dir zumindest den Zeitraum wann die Fahrten durchgeführt werden.

      Gruss
      Harald
    • Das weiss glaube ich inzwischen jeder.
      Trotz allem führen die Reifenhersteller weiterhin ihre "Freigabefahrten" durch.
      Nennen wir es eben "Reifenempfehlungsfahrten".
      Streng genommen können sie im Fall der Fälle einen Nachweis erbringen.
      Das berühmte Hondaurteil schwebt immer noch wie ein Damoklesschwert über allen Herstellern.
      Zudem ist es schlussendlich gutes Marketing eine solche Liste zu pflegen und interessierten Motorradfahrern zur Verfügung stellen zu können.
      Wenn es denen dann besser geht ist doch alles gut.
    • Ich war der Meinung, dass wir dieses Thema ausreichend verkaut hätten.

      Dabei ist es so einfach:
      Wer ne Reifenbindung eingetragen hat, muss sie beachten. Bei den neuen Modellen ist das nicht mehr der Fall.

      Es kommt aber das Produktsicherheitsgesetz dazu (Früher Produkthaftungsgesetz) Darin steht, in welchen Fällen
      die Hersteller und Vertreiber eines Produktes von Haftung freigestellt werden. Bei genauer Lesart werden
      die Motorradfahrer zu einem anderen Ergebnis kommen als Hersteller/Vertreiber.

      Es gibt soweit ich weiß, noch kein höchstrichterliches Urteil dazu, die Kernaussagen des "Honda-Urteils" vom BGH
      im Jahr 1986 sind mehr oder minder in der Formulierung des Produktsicherheitsgesetzes verarbeitet, aber eben nicht 1 zu 1.

      Wenn Hersteller/Vertreiber sich an die Vorgaben des Gestzes halten, sind sie von Haftung frei. Fertig. Punkt.

      Strittig könnte sein, ob eine Positivliste (die "Empfehlungen") erforderlich ist, oder eine "Negativliste" (der Hersteller
      Schwarzrund erklärt, mein Reifen "BlackGold Zwölfzig" funktioniert auf der Yamasuki R1043G? überhaupt nicht!)

      Solange das nicht geklärt ist, halte ich mich mal an die Empfehlungen.

      Ich kenne den einen oder anderen Fahrer von Reifenherstellern, die in Deutschland die Fahrten durchführen.
      Die nehmen das sehr ernst und ich vertraue deren Urteil.
    • Ich frage mich dann allerdings aber, wieso dann der "empfohlene" Reifen Metzeler 01 auf meiner ADV mit Koffern ab ca 160 km/h so stark pendelt, dass es einem Angst und Bange wird. Die ADV ist mit Koffern bis 180 frei gegeben. Ich vermute sehr stark, dass da die Karkasse des Vorderrads dafür verantwortlich ist. Fahrer anderer Reifen und Tests berichten von tadellosem Geradeauslauf der ADV LC mit Koffern bis weit über 200 Km/h.
      Vollständigkeithalber sollte ich sagen, dass der 01er ohne Gepäck bei Vollgas stabil ist

      Ich bin extrem gespannt, wenn ich im Sommer den Reifen wechsele. Wenn sie dann einen guten Geradeauslauf mit Koffern hat, ist doch der Sinn dieser "Empfehlungsfahrten" ad absurdum geführt.

      Oder liege ich da falsch?
    • Maxell63 schrieb:

      Ich vermute sehr stark, dass da die Karkasse des Vorderrads dafür verantwortlich ist.
      Das ist nur eine Vermutung und kaum zu belegen. Wenn du Recht hättest, wäre die Empfehlung in diesem Fall Schwachsinn. Aber die Antworten seitens Metzeler/Pirelli kann ich mir auch schon vorstellen: Montagegfehler, Produktionsfehler.....
    • SG Guido schrieb:

      Antworten seitens Metzeler/Pirelli kann ich mir auch schon vorstellen: Montagegfehler,
      Ich montiere meine Reifen selbst und ich habe auch mein Lehrgeld zahlen müssen beim Montieren. YouTube-Videos sind da genau so hilfreich wie Anleitungen die man irgendwo lesen kann. Man kann tatsächlich einiges beim Montieren falsch machen, zum Beispiel den Reifen einfach mit Gewalt von der Maschine über das Felgenhorn "drüber reißen", die Maschine schafft das, dem Reifen, der nicht auf der gegenüberliegenden Seite mit der Hand oder nen weiteren Montagearm nach unten ins tiefe Felgenbett gedrückt oder gehalten wird, schadet das. Das sieht man dem Reifen dann von außen gar nicht mal an. Aber der äußere Metall-Ring (Wulstkern) wird durch diesen Montagefehler wie ein Amboss in das umgebende Gummi gedrückt, das sieht man später nicht! Genauso wie ein grobes Vorgehen dazu führen kann, dass der Montageschuh in das Gummi schneidet, auch diese Beschädigungen sieht man später nicht, da sie vom Felgenhorn verdeckt werden.

      Also ich behaupte mal, dass man Montagefehler nicht von vorneherein ausschließen sollte. Wenn ein Reifenhersteller nach einer Reklamation einen Montagefehler behauptet, kann man durchaus nachfragen, welcher das sein soll und mit der Antwort dann mal den Reifenmonteur konfrontieren.

      Ganz interessant in dem Zusammenhang

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    • An Guido und Smarty:

      na klar ist das von mir erst mal eine Vermutung. Mehr möchte ich auch gar nicht beanspruchen.
      Aber für meine Theorie spricht doch, dass sich der Reifen im Betrieb ohne Koffer einwandfrei verhält. Und zwar in jedem Fahrzustand.
      Richtig ist natürlich, dass man aufgrund eines Einzelfalls so eine Behauptung nicht aufrecht behalten kann, bis das noch mal überprüft wurde.

      Wieviele Sätze auf wieviel Motorrädern werden denn eigentlich für eine "Freigabefahrt" getestet? Ich vermute mal, ein Motorrad und ein Satz Reifen.... ?

      Zum Montagefehler: Sollte man diesen dann nicht grundsätzlich merken? Auch wenn man ohne Gepäck fährt? Den Reifen ausserdem hat mein BMW Händler aufgezogen. Da möchte ich einen solchen Fehler eigentlich ausschließen.

      Also Stand jetzt bleibe ich dabei, dass ich den 01er für die ADV LC nicht empfehlen würde. Wäre natürlich schön. es gäbe irgendein mal eine 2. Erfahrung eines anderes Besitzers.
    • Hansemann schrieb:

      Also ich behaupte mal, dass man Montagefehler nicht von vorneherein ausschließen sollte.
      Da bin ich ganz deiner Meinung. Ich habe mir oft genug die Reifenmontage angesehen und festgestellt, daß ich eigentlich nur meinem "Chefmechaniker" blind vertrauen kann. Einen Produktionsfehler kann man auch nicht wirklich ausschließen. So war die Bermerkung eigentlich auch gemeint. Denn das Eine wie das Andere ist wohl wahrscheinlicher als das der Reifen bei der GS grundsätzlich Probleme macht.
    • Ich habe auf meiner 2014er GSA bisher folgende Reifen gefahren:


      Michelin Anakee 3 => sehr spurstabil, sehr stabil bei AB-Fahrt in höheren Geschw., geringe Eigendämpfung, hohes Abrollgeräusch, auf trockener Fahrbahn super Grip, auf nasser Fahrbahn wenig Vertrauen erweckend, geringes Feedback, hohe Laufleistung (8000km)


      Michelin Pilot Road 4 Trail => guter Geradeauslauf, auf trockener und nasser Straße super Grip, hohe Dämpfung, für die GSA etwas zu weich, bei strammer Fahrweise Lamellenbildung am HR, geringe Laufleistung (4000km)


      Metzeler Tourance Next => guter Geradeauslauf, auf trockener Straße sehr guter Grip, auf nasser Straße ausreichend Grip, für die GSA ideale Eigendämpfung, sehr kurvenstabil, akzeptable Laufleistung (6500km)


      Pirelli Scopion Trail 2 => guter Geradeauslauf, sehr stabil bei AB-Fahrt in höheren Geschw., sehr kurvenstabil, sehr guter Grip auf trockener Straße, guter Grip auf nasser Straße, für die GSA ideale Eigendämpfung, gute Laufleistung (7000km)


      Meine Fahrweise: sportlich/ touristisch flott, selten AB (5%), viel Landstraße und kleine Singel Roads 85%), wenig Gelände und Waldwege, Forstwirtschaftswege, Schotter/ Makadam 10%).
      Ich bin viel mit vollem Gepäck, Alukoffer und Alu-Topcase (original BMW) voll beladen gefahren und habe selbst bei flotter AB oder Landstraßenfahrt keinerlei Pendelbewegungen verspürt...auch nicht bei Geschwindigkeiten über 180km/h, welche mit den Koffern und TC nicht überschritten werden sollten...


      Ich halte die oben beschriebenen Reifen alle für fast ausschließlich Straße, ab und zu mal befestigte Makadamwege (erd-schottergebundene Fahrbahn, Forstwirtschaftswege, Landwirtschaftswege) , selten/ wenig reiner Schotter und keinen Matsch, Schlamm, Acker, Rasen oder Geröll geeignet. Für die zuletzt genannten Einsatzgebiete gibt es sicherlich Fahrer welche in der TKC 80 , Heidenau K60 -Fraktion Erfahrung haben.


      In der nächsten Saison werde ich wieder den Pirelli Scopion Trail 2 aufziehen...würde aber auch gerne mal den Bridgestone Battlex A40 oder den RA3 ausprobieren wollen und würde mich hier über entsprechende Erfahrungsberichte auf der GSA freuen.
      Member of GS-World KAT ;°)
      Meiner Meinung zu widersprechen lohnt nicht, da ich alle anderen Meinungen ungelesen akzeptiere[IMG:http://www.gs-forum.eu/images/smilies/wink.png] http://de.wikipedia.org/wiki/Meinung